Schwarzwaldstube Baiersbronn, Juni 2010 (H.Wohlfahrt ***)


Nachdem ich mein erstes Mal in der ***-Gastronomie in der Schwarzwaldstube bei Herrn Wohlfahrt verbracht habe und dieses Erlebnis sicherlich eines der kulinarischen Highlights darstellte, beschloss ich sehr schnell darauf, erneut hierher zu gehen.

Das war im Januar.

Für meine gewünschtes Datum, fast exakt ein halbes Jahr später, war damals aber nur noch der Mittagstisch frei.

Obwohl ich anfangs gerne hätte abends essen wollen, bereue ich im Nachhinein nichts und freue mich umso mehr, nun Erfahrungen zu beiden Tageszeiten zu haben.

Ich sage es gleich im Voraus, so kann man sich besser auf den Artikel einlassen:

Dieses Essen, überraschte mich erneut und war für mich das bis dato beste Essenserlebnis!

Waren ich und meine Begleitung beim ersten Besuch noch etwas angespannt und unsicher (was jedoch gleich durch den äußerst charmanten Herrn Fischer uns seine Umgangsart weggemacht wurde), so konnten wir den zweiten Besuch aufs Vollste genießen.

Nie habe ich mich in irgendeinem Restaurant wohler gefühlt.

Zuerst möchte ich auf den Service und das Ambiente eingehen:

Auch wenn viele Depressionen vom von vielen als erdrückend empfundenen Ambiente (große dunkle Holzdecke) bekommen, so fühlte ich mich mittags noch wohler in der Schwarzwaldstube.

Das liegt vor allem am wundervollen Ausblick ins Tonbachtal, den man abends nicht hat. Insgesamt wirkt der Raum mittags aber einfach frischer und größer.

Der Service ist für mich hier einer der allerbesten. Erneut waren wir begeistert vom netten Personal, fühlten uns wohl. Dies wurde eigentlich nur noch dadurch gesteigert, dass wir uns fast schon heimisch fühlten, nachdem uns eigentlich der gesamte Service wiedererkannte.

Doch nun zum Kern des Besuches:

Als Aperitiv wählte ich einen Champagner eines Weingutes, welches ich schon länger im Auge hatte.

Es war ein Rosé von Egly-Ouriet, einem sehr kleinen Weingut, welches fast nur Trauben aus Grand-Cru Lagen verwendet.

Der Champagner war wundervoll elegant, erinnerte an gekochte Erdbeeren und war für mich noch eine Facette interessanter als mein bisheriger Rosé-Favorit von Billecart-Salmon, welcher ebenfalls neben einer sehr tollen großen Auswahl an weiterem Champagner zur Verfügung stand.

Anstatt der gesalzenen Butter, wählten wir diesesmal ein Ciabatta mit Oliven und Olivenöl aus Calibri.

Wir nahmen das „Große Degustationsmenü“ in unveränderter Form und bestellten dazu noch einen Hauptgang ALC für zwei Personen.

Wie gewohnt bekommt man bei Wohlfahrt ein Amuse Bouche in vierfacher Ausführung.

Wieder ein sehr interessanter Gruß aus der Küche:

Oben links ein Froschschenkel mit Petersilie und Pfifferling, unten links Fisch auf Tomatenfleisch und unten rechts ein Hering mit Sekt verfeinert und einem knusprigen Element.

Der Froschschenkel für mich das Highlight. Dieses Bällchen, welches man mit einem Happen essen konnte, war gefüllt mit einem Fleischsaft, welcher sich im ganzen Mund ausbreitete wobei der Schenkel im Mund regelrecht zerging wie Butter. Als Abgang dann der salzige Hering, welcher durch das krosse Elemtent und die Salatblättchen enorm intensiv rüberkam.

Für die ersten Gänge, wählten wir einen deutschen Riesling von einem unserer Lieblingswinzer der Nahe.

Es war ein Großes Gewächs von Dönnhoff aus dem Jahr 2007, aus einer der Toplagen, dem Norheimer Dellchen.

Hier begeisterte uns schon die Auslese aus gleichnamiger Lage.

Der Riesling zeigte sich enorm filigran, vielschichtig und trotz seiner 12,5%vol. wirkte er schön leicht uns begleitete die Gänge sehr gut mit seinem leicht spritzig säuerlichem Ton und der Restsüße.

Zum Auftakt gab es „Hummer-Rondelle mit marinierten Spargelspitzen an Trüffel-Vinaigrette“.

Welche Köstlichkeit als Einstieg! Hummer bei Wohlfahrt bleibt für mich ein Highlight. Nirgendwo habe ich den Hummer so saftig und komplex in Erinnerung wie hier. Die marinierten Spargelspitzen, Trüffel-Vinaigrette, einfach delikat.

Mir gefällt hier an Wohlfahrt, dass er den Hummer an sich darstellt und durch die Beilagen seinen Charakter perfekt wiedergibt und in allen Facetten erweitert. Das Geschmackserlebnis konzentriert sich auf den Hummer, die Beilagen unterstützen dies nur.

Der warme Zwischengang bestand aus „Kleinen Schnecken-Ravioli mit Frühlingslauch, Pfifferlingen und Petersilien-Schaum“. Obendrauf wieder knusprige Kartoffelchips.

Ich gebe zu, ich musste mich etwas überwinden, denn man konnte hier klar und deutlich die Schnecken erkennen, doch es lohnte sich.

Dieser Gang glänzte durch einen unglaublich herzhaften Geschmack. Die Konsistenz war die von warmem zerfließenden Käse. Durch den enorm würzigen Saft, welcher sich im ganzen Mund ergoss und den knusprigen Chips als Kontrast, ergab sich ein geniales Geschmackserlebnis.

Die Pfifferlinge und natürlich die Ravioli waren von einzigartigem Geschmack, welchen man so schnell nicht vergisst.

Der dritte Gang war ein Highlight.

„Konfierte Steinbutt-Schnitte auf Ragout von Senfsaat, Oliven und Tomatenfleisch“.

Dazu gab es noch zwei Stückchen Pulpo mit Zwiebel und es wurde reichlich Soße nachgegossen.

Die Soße zeichnete sich durch einen prägnanten Essiggeschmack aus, welcher in Verbindung mit der fetten Steinbuttschnitte und dem enorm wuchtigen Tomatenfleisch überraschend neue Aromen hervorbrachte.

Die Soße war hauptverantwortlich für das Geschmacksbild und ich liebte diese hocharomatische Weise, wie der Fisch hier präsentiert wurde.

Für den Hauptgang wählten wir ein Glas Rotwein, wobei uns hier ein sehr starker Bandol aus dem Jahre 2004 von der Domaine Tempier empfohlen wurde.

Der Hauptgang: „Kotelette und Sattel vom Pauillac-Lamm mit Auberginen-Konfit und orientalischer Sesam Gewürzjus“.

Das Auberginen-Konfit wurde erweiter mit einem Tomatenchip, als Beilage gab es Couscous mit weißen Mandelstückchen, welcher vermutlich mit Kurkuma oder einem leichten Curry gewürzt war.

Wie ich es auch an Wohlfahrt weitergab, war ich sehr angetan von der Art wie er die Fleischgänge zubereitet und präsentiert.

Der Gang trug eine unglaubliche Harmonie in sich und präsentierte das Pauillac-Lamm einfach auf beste Weise. Das Fleisch war natürlich perfekt gegart, schön zart, weich.

Die Soße wurde auch hier wieder nachgereicht und unterstrich hier genau so schön den Charakter des Fleisches in all seinen Nuancen.

Wohlfahrts Soßen sind wirklich köstlich!

Das Auberginen-Confit harmonierte sehr gut zum Fleisch, war schön intensiv. Der Couscous geprägt von einer Leichtigkeit, hatte Nuancen von Limonen und wirkte erfrischend zum schweren Lamm mit dem intensiven Sößchen.

Auf Anliegen von Herrn Fischer bekamen wir als nächstes unseren zweiten Hauptgang von der Karte, welcher mit Chili und Sproßen an asiatische Küche erinnerte uns sich somit von den anderen Gängen des Menüs unterschied.

Es war eines von Wohlfahrts  wohl berühmtesten Gerichten (oder zumindest eine Abwandlung):

„Lackierte Barbarie-Entenbrust mit Tannenhonig und schwarzem Pfeffer, Brokkoli, Sprossen, Ingwer und Limonensauce“.

Hierzu wurde uns noch ein Kartoffelblini gereicht.

Dies war der allerbeste Fleischgang, den ich je in einem Sternerestaurant präsentiert bekommen habe.

Die Entenbrust war derartig zart und so stark im Geschmack, dass ich davon wohl hätte den ganzen Gang alleine essen können.

Durch den „Lack“ wurde jedem Stück Entenbrust noch eine schöne Knusprigkeit verliehen, wie man es aus asiatisch geprägter Küche oft bei Entenfleisch kennt.

Dazu gab es einen Rosmarinspieß mit karamelisiertem Apfelmus.

Dieses Spießchen spielte eine zentrale Rolle in diesem Gang. Es verfeinerte den herben Geschmack der Ente, sorgte dafür, dass das Fleisch nicht zu sehr dominierte, wobei der Rosmaringeschmack in Verbindung mit dem Tannenhonig dafür sorgte, dass er Gang dann nicht nur rein an asiatische Küche erinnerte.

Das braune Sößchen und die Brokkolistücke waren die perfekte Grundlage um das Fleisch zu präsentieren, der Kartoffelblini eine schöne Ergänzung, vor allem weil er die Aromen des Fleisches spielen lassen konnte und durch seinen eher neutralen Geschmack  das Fleisch so wie es zubereitet wurde, nicht störte.

Dazu kam noch ein Stückchen Entenleber, welche mit ihrer cremig-schmelzigen Konsistenz und dem fetten Geschmack den Gng abrundete.

Umso mehr freut es mich, dass ich die Grundlagen für dieses Rezept in meinem Wohlfahrtbuch nachschlagen kann (Lackierte Taube). Ich werde sicherlich versuchen dieses Geschmackserlebnis zu reproduzieren. Der Gang hat mich enorm inspiriert und angeregt mit diesem Aromenfeld selbst zu arbeiten.

Nach diesem kulinarischen Höhepunkt gab es den „Käse vom Wagen“, welcher vom elsässischen Affineur Bernard Anthony, einem der wohl bekanntesten und wohl am meist geschätzten Affineure stammt.

Die Auswahl überließ ich wieder den Experten uns bereute dies nicht. Alles Käse von mild bis würzig waren wahre Meisterwerke, wie man sie so nur selten zu kaufen bekommt.

Ab hier hatte ich dann auch schon leicht zu kämpfen, wollte aber nicht auf Herrn Lingelsers Meisterwerke verzichten.

Zuerst gab es „Glasierte Herzkirschen im Sherrysud auf Zimt-Mürbeteig mit Holunderblüten-Eis und Sauerkirsch Granité“.

Herr Lingelser hatten wir als enorm kreativen Patissier in Erinnerung. Dies bestätigte sich bei diesem Dessert erneut:

Die Kirschen wurden entsteint, wobei nachträglich anstatt des Kerns eine karamellisierte Haselnuss eingefügt wurde, sodass die Kirschen optisch den Eindruck unbearbeitet zu sein, erwägten .

Dieses Dessert zeichnete sich durch seinen intensiven Kirschgeschmack aus und erinnerte uns vom Geschmacksgeld auch etwas an unsere Zuckeperle nach Schwarzwälder Art.

Der Zimt-Mürbeteig wurde noch verfeinert mit einer Schicht Pistazienmarzipan.

Das Holunderblüten-Eis mit dem Sauerkirsch-Granité war eine optimale Ergänzung und wirkte erfrischend.

Dazu wurde uns noch ein italienischer Süßwein gereicht, welcher nicht berechnet wurde, nachdem bemerkt wurde, dass ich zwar gerne noch einen Dessertwein als Begleitung hätte nehmen wollen, ich jedoch nicht mehr all zu viel ausgeben wollte.

Diese Kleinigkeiten machen einen genialen Service aus und aus genau solchen Gründen, werden wir hier vermutlich wieder speisen, anstatt ein unbekanntes Restaurant auszuprobieren.

Das zweite Dessert war ein Geniestreich, wobei man ein Menü bei diesen heißen Tagen hätte nicht besser abschließen können mit einem Dessert.

„Orangen-Karottensorbet, Kräuter-Buttermilch-Süppchen und Ingwer-Streusel“.

Das Dessert beeindruckte vor allem durch seinen ungewohnten Geschmack. Es schmeckte nach Gemüse, fast wie ein kaltes Süppchen und war doch eindeutig als Dessert zuzuordnen.

Besonders die Harmonie zwischen Petersilie-Orange-Karotte beeindruckte mich, sowie das enorme Feingefühl dafür, die Balance so zu halten, dass dieses Dessert süß wirkt und trotzdem nicht der Gemüseton untergeht.

Das kalte Süppchen erfrischte und auch das Orangen-Karottensorbet zeichnete sich durch eine Leichtigkeit aus.

Man hätte das Menü nicht besser abschließen können, wie ich finde.

Natürlich gab es dann noch einen Espresso und Petit Fours in gewohnt erstklassiger Qualität.

Zum Schluss machte Herr Wohlfahrt seine Runde. Besonders hat uns gefreut, dass er sich an unseren ersten Besuch erinnern konnte. Dieses mal konnten wir auch länger mit ihm über das Essen plaudern, was wirklich sehr schön war, da wir erneut sehr zufrieden waren uns dies auch gerne weitergeben wollten.

Nach einem Besuch wie diesem, steht für uns eindeutig fest, dass Her Wohlfahrt immernoch und wohl auch in nächster Zeit als einer der besten Köche Deutschlands betrachtet werden muss. Dabei ist die Konzentrierung auf die klassische französische Küche sicherlich kein falscher Weg oder Festhalten an einem festgefahrenen Weg, sondern eine bewusste Wahl, dass zu machen, was Herr Wohlfahrt am besten kann.

Etwas anderes wollen wir hier ja auch nicht sehen.

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~ von budisfoodblog - Juni 28, 2010.

71 Antworten to “Schwarzwaldstube Baiersbronn, Juni 2010 (H.Wohlfahrt ***)”

  1. Hallo Budi,

    habe Deinen Bericht gelesen und kann alles nur bestätigen, habe das gleiche Menü am 16.06.2010 genossen (leider ohne Ente) und nur mit teilweiser Aussicht in das wunderschöne Tonbachtal, da es irgend wann mal dunkel wurde. Die Herzkirschen habe ich jedoch schon bei meinem Besuch vor 2 Jahren gegessen (auch mit dem grossen Menü) und fand sie damals noch eine Spur besser.
    Fazit: Herr Wohlfahrt und seine Mannschaft sind unbestritten die Nummer 1 und ich freue mich jetzt schon auf meinen nächsten Besuch.

    Mein nächstes kulinarischen Highlight ist bereits gebucht – bei meiner persönlichen Nummer 2 (bereits zweimal getestet und jedesmal überragend) – rate doch mal …

    Liebe Grüsse aus dem sonnigen Bayern (nahe Baden-Württemberg)

    Über eine Antwort von Dir freue ich mich – gleich gesinnte Geniesser trifft man leider viel zu selten.

  2. Hallo Moni,

    freut mich, dass wir die selben Eindrücke vom Menü hatten! 🙂

    Ich selbst war ja im Januar das erste Mal dort und habe dort ebenfalls ein erstklassiges Menü gegessen, jedoch wurde diesesmal ein meiner Meinung nach noch ausgereifteres Menü aufgetischt.
    Das alles spielt sich aber nur noch in solchen kleinen Bereichen ab, dass es einfach Geschmackssache ist, wie ich finde.

    Ich werde definitiv wieder hier einkehren, auch wenn das wohl jetzt wieder etwas länger dauern wird.

    Die Nummer 2 – hmm das ist schwer!

    Wenn dir Wohlfahrts Stil gefällt, dann könnte dir sicherlich das Barreis gefallen.
    Ich tippe da jedoch auf einen ausgefalleneren Stil: Christian Bau?

    Bin jedenfalls gespannt wo es dich nun wirklich hinführt und wann! 🙂

    Gruß
    Budi

  3. Hallo Budi,
    dass Bareiss kenne ich auch schon. Ich hatte 2008 das Vergnügen, zuerst die Schwarzwaldstube zu besuchen, am nächsten Tag in das Hotel Bareiss „umzuziehen“ und nach einer Wanderung und Sauna abends mich im Restaurant Bareiss verwöhnen zu lassen. Insgesamt absolut 3-Sterne würdig. Aber im zeitlich direkten Vergleich war die Schwarzwaldstube im Zusammenspiel der Aromen harmonischer. Auch die Atmosphäre ist in Schwarzwaldstube entspannter. Insgesamt wäre das Bareiss immer wieder einen Besuch wert. Allerdings hatte ich im Bareiss das schönere Zimmer, wobei das für mich eher nachrangig ist und ich in der Traube Tonbach im Trakt Kohlwald und nicht im Haupthaus übernachtet habe.
    Und vor allem: Das Frühstück im Bareiss – unglaublich es gibt sogar Pata Negra Schinken – ein ganzes Tellerchen hat man mir voll gehäuft.

    Zu meiner Nummer 2 – es geht nach Bayern …

  4. Wow – Sie wissen, wie man sich verwöhnen lassen kann, was? 🙂

    Bayern – hmmm.

    Wenn ich da ins Forum spicke, müsste es das Tantris sein! 🙂

    Da wünche ich viel Spaß!
    Ich war im Mai dort und war von der kultigen Atmosphäre sehr angetan. Das Esse nwar damals sehr gut, nur nicht herausragend.
    Das lag aber wohl auch daran, dass ich das Samstagmittag-Menü nahm, welches zumindest an unserem Tisch als zu wenig eingestuft wurde.
    Nichtsdestotrotz ein gelungener Nachmittag. Er hätte einfach nur länger dauern sollen…. 😉

    Geht es abends oder mittags hin?

  5. Hallo Budi,

    erstmal Gratulation zu Deiner Kombinationsgabe – mein nächster Besuch ist das Tantris – aber es ist nicht meine Nr. 2 – aber der Tantris-Besuch war am 01.07. am Vormittag noch kein Thema.

    Aber nach einem langen (bis 18.00 Uhr) heissen Tag im Büro war ich abends noch laufen und habe in das Jahr 2009 zurück gesinnt – warmer Abend – Sternelokal – bei der Begrüssung die Frage, ob ich lieber auf dem windgeschützten Balkon oder drinnen essen möchte, es sei sowohl als auch eingedeckt, ich entschied mich für den Balkon mit der Option nach drinnen „umziehen“ zu können, falls es zu frisch werden sollte, was nach dem vierten Gang auch der Fall war. In diesem Zusammenhang erinnerte mich an einen Kommentar über das Tantris mit der Aussage von 60 Terassenplätze (habe die letzten Tage viel drüber gelesen, da das Tantris eigentlich für meinen Dezember-Ausflug eingeplant war). Spontanität (ist sonst eigentlich nicht so meine Sache) war angesagt. Freitag meine Kollegin gefragt, ob sie meine Vertretung macht, Urlaub eingereicht, Tisch im Tantris reserviert und Hotel gebucht. Termin 27.07.2010 um 20.00 Uhr.

    Heute habe ich mir natürlich beim Laufen den Kopf zerbrochen, was ich jetzt im Dezember mache … sollte nicht zu weit sein (wetterbedingt). Baiersbronn ist natürlich immer ein Thema, Zirbelstube (klassisch französisch und bis dato aus meiner Sicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis) oder was neues ausprobieren, eventuell den Hirschen in Fellbach …

    Also noch ein Tip zu meiner Nr. 2 – ein weiterer Grund dorthin zu fahren: Laufschuhe kaufen, in dem Ort gibt es ein kleines feines Sportgeschäft mit äusserst kompetenter Beratung. Apropos kompetente Beratung, die kann ich auch dem Sommelier meiner Nr. 2 zusprechen. Die Weinkarte ist sensationell, vor allem im Hinblick auf die elsässischen Weine.

    Die Rangfolge ist mit Sicherheit nicht aussagefähig, da ich leider noch nicht bei allen herausragenden Köche war.

    Gruss zurück
    Moni

  6. Hallo Moni,

    Terasse und Sternelokal – Präferenzen zu klassisch französischer Küche wie bei Wohlfahrt?
    Da fällt mir eigentlich nur noch die Auberge de L’Ill ein. Haeberlin?

    Bezüglich Zirbelstube.
    Meinen Sie hier die Stuttgarter oder die Zirbelstube in Bad Mergentheim?

    Gruß
    Markus

  7. Hallo Markus,

    seit wann liegt die Auberge von Haeberlin in Bayern ??? Uns Bayern sagt man zwar ein wenig Eigensinnigkeit nach – aber so grössenwahnsinnig sind wir dann doch nicht.
    Aber fall`s dies ein Tip sein sollte – werde ich es vielleicht Sommer 2011 in Angriff nehmen (Elsass soll auch landschaftlich reizvoll sein) – dieses Jahr wird es sonst von meinen Urlaubstagen zu knapp.

    Zirbelstube in Stuttgart (war letztes Jahr in Stuttgart auf einem Seminar und habe dies mit einem kulinarischen Ausflug -leider nicht auf Geschäftskosten- verbunden). Die Zirbelstube in Bad Mergentheim kenne ich bisher nur vom Namen. Empfehlenswert ?

    Gruss zurück
    Moni

  8. Das sich die Auswahl auf Bayern begrenzt, habe ich nicht beachtet…

    So und jetzt rücken Sie schon raus mit Ihrer Nr. 2! 🙂

    Ich kenne beide Zirbelstuben bisher leider nur vom Namen.
    Die Stuttgarter hätte ich aber im April beinahe besucht.

    Dies werde ich auch noch tun.Nur gibt es da immer so viele Restaurants, die nur darauf warten erforscht zu werden, dass ich da manchmal selektionieren muss 😉 …

  9. Meine Nr. 2 (bis dato) residenz-heinz-winkler.de
    Die Küche ist mit Sicherheit nicht innovativ, jedoch beruht sie auf eine herausragende Produktqualität und einer auf den absoluten Punkt gebrachten Zubereitungsart, die sämtliche Geschmacksnuanchen raus kristallisiert – einfach traumhaft. Excellente Weinauswahl. Traumhafte Aussicht auf die Kampenwand (schlägt das Tonbachtal um Längen). Sehr gute Verkehrsanbindung. Wunderschöne Zimmer mit einer herrlichen sahnig fruchtigen Tortenschnitte zur Begrüssung …

    Abstriche zu Harald Wohlfahrt nur, da das Wohlfahrt-Menü insgesamt viel mehr Aromen abbildet. Wobei Heinz Winkler in seiner „Einfachheit“ viel harmonischer wirkt.

  10. Heinz Winkler …. wie konnte ich den vergessen?

    Zu Heinz Winkler wollte ich auch mal. Da ist dann aber doch das Tantris draus geworden… 😉

  11. Ob das die richtige Entscheidung war ? In Sachen Aussicht – kann ich mir nicht vorstellen / Zimmer – fällt schon mal ganz aus (vom Tantris bis in`s Hotel muss ich nachts noch 5 Minuten gehen). Essen, Wein, Service wird sich zeigen …

  12. Damals schon, da man möglichst im Zentrum bleiben wollte. Wir haben dort quasi den Geburtstag verbracht und sind dann anschließend in die Stadt gegangen.
    Zimmer haben wir keine benötigt.

    Das betraf außerdem das „günstigere“ Samstagmittagangebot mit Weinen inklusive.

    Herrn Winkler wollte ich dann schon eher mal ausführlicher besuchen und dann auch das große Menü nehmen … 😉

  13. Ich nehme auch immer das grosse (seit 3 Jahren preisstabil) – das ist doch was … und da immer 2 Vorvorspeisen zur Auswahl stehen, und ich mich nicht entscheiden kann, wird aus dem 8-Gang-Menü schnell mal ein 9-Gang-Menü ….

  14. Hmm….das kommt mir bekannt vor … 😉

  15. Trotz eines absolut traumhaften Abends im Tantris (Menü, Weine, Service) bleibt meine Nr. 2 Heinz Winkler, aber immerhin sehe ich das Tantris als meine Nr. 2 in Bayern

  16. Tantris und Winkler lassen sich ja aber auch nur schwer vergleichen.

    Freut mich, dass Ihnen das Tantris gefallen hat.
    Ich mag es besonders wegen dem Ambiente und der quasi „Schönen-Tag-Garantie“- Man kann mit einem Besuch dort einfach nichts falsch machen.

  17. Es war mit Sicherheit auch nicht mein letzter Besuch im Tantris, aber jetzt freue ich mich erst mal auf Heinz Winkler.

    Wann gehen Sie wieder in das Tantris und wann testen Sie Herrn Winkler ?

  18. Das ist leider schwer zu sagen.
    Herr Winkler steht zwar oben auf der Prioritätenliste, jedoch steht momentan ganz an der Spitze Christian Bau.

    Den möchte ich unbedingt und schon sehr lange besuchen und da werde ich mich die nächsten Monate auch hoffentlich ranschmeißen.

    Das Tantris wird wohl eher in unabsehbarer Zeit spontan besucht. Da wird nicht viel geplant, sondern einfach reingegangen wenn man in München ist und wieder Lust hat.

    Für Januar kann ich sie aber schon einmal trösten. Da geht es wieder zu meiner Nummer eins…. 😉

    Alles andere steht momentan in den Sternen.

  19. Schwarzwaldstube ? Wieso eigentlich erst im Januar ?

  20. Nun ein bisschen Abwechslung sollte ja schon dazwischen liegen.

    Mein 1. Besuch war Januar 2010, der zweite im Juni und der dritte „traditionell“ ein halbes Jahr später.

    Das hat aber auch den Hintergrund, dass ich im Januar Geburtstag habe. Wo sonst, könnte man den besser genießen als hier? 🙂
    Man muss hier auch früh genug reservieren, damit man abends noch einen Platz bekommt.

  21. Das war auch der Grund für meinen Besuch im Juni. Hat man Ihnen im Januar 2010 gratuliert ? Trotz Vorliegen meiner Daten (wegen Einchecken im Hotel) hat man das nicht gemerkt.

  22. Hat man nicht. Nur war dies hier auch nicht bekannt, da es mein erster Besuch war und wir nicht im Hotel übernachteten.
    Herr Wohlfahrt ist für mich ja quasi einen Katzensprung entfernt von zu Hause. Auch wenn ich wohl nie wieder im Winter abends die Tonbachstraße runterfahren will.
    Damals hatten wir echte Probleme bei dem Schnee anzukommen…

  23. Wie machen Sie es dann nächsten Januar – doch übernachten oder Taxi. Ich habe auch schon gehört, dass man sich mit dem hoteleigenen Auto kostenlos zum Bahnhof bringen lassen kann.
    Wo wohnen Sie denn ?
    So schön hätte ich es auch gerne – nur einen Katzensprung nach Baiersbronn.

  24. Ich habe eigentlich vor im Hotel zu übernachten oder im Haus Kohlwald. Wenn ich das aber richtig sehe, ist das Hotel komplett von Einzelzimmer bis Suite ab Dezember bis Februar komplett ausgebucht.
    Zumindest schaut es online so aus. Ich werde mich da noch einmal melden, ansonsten suche ich mir eine Alternative – nach Hause ist mir zu riskant bei dem Wetter.

    Mit dem Taxi wäre es dann doch zu weit. Die Fahrtzeit beträgt ungefähr 30-40min, aber auch nur weil es über Wald-und-Wiesenstrecken geht.
    Auch wenn Ihnen das wenig sagen wird, wohne ich ungefähr bei Rottenburg am Neckar.

    Das mit dem Fahrservice stimmt! Man kann auch vom Bahnhof abgeholt werden. Nur fährt bei mir um die Uhrzeit wohl kaum noch ein Zug nach Hause. Lustigerweise liegt unser Bahnhof genau so außerhalb, dass man auch fast gleich selber fahren kann.

    War der angebotene Fahrservice beim Tantris eigentlich auch kostenlos?

    Nunja, dafür bin ich von Winkler und Co und anderen Köchen weit entfernt.. 😉
    Außerdem haben Sie so schon einen guten Grund das Hotel mitzubuchen ! 🙂

  25. Der Fahrservice im Tantris war kostenlos, besschränkt sich aber nur auf das Stadtgebiet München.

    Falls in der Traube Tonbach / Haus Kohlwald alles ausgebucht sein sollte, direkt daneben liegt noch mal ein Hotel, gelb angestrichen, weiss jetzt nur nicht den Namen, müsste ich daheim nachschauen oder Sie fragen beim Fremdenverkehrsamt nach. Vielleicht hat dieses Haus noch Zimmer frei. Auch haben viele Privathäuser Zimmer zu vermieten. Es wird sich schon was finden lassen.

    Sie haben recht, ich muss immer das Hotel mit buchen, zwar schön, aber das erhöht die Kosten natürlich erheblich.

  26. Genau dort habe ich schon angefragt. Das ist mir beim ersten Besuch schon ins Auge gesprungen, als ich wegen der stets vollen Parkplätze der Traube, am Ende der Straße wenden musste.

    Dort sind noch Zimmer frei. Aufjedenfall optimal gelegen das Hotel und preislich in einem ganz anderen Bereich.
    Die Traubepreise sind schon enorm – auch wenn es mich sehr reizt und sicherlich angemessen ist.

    Das gelbe Hotel heißt Hotel Tanne!
    Der Altersschnitt liegt dem Imagefilm zu Folge aber sicherlich bei 60+ …

  27. Deshalb bevorzuge ich das Haus Kohlwald, erstens etwas günstiger und Sie müssen abends in der Kälte nicht mehr aus dem Haus.

    Der Altersschnitt von 60+ in der Tanne ist doch zweitrangig. Einfach ein Glas oder zwei Schampus mehr trinken, dann wird es Sie nicht mehr stören.

  28. Das wäre auch meine Wahl!
    Mal schauen, bo sich vllt. doch noch etwas machen lässt.

    So tragisch finde ich es auch nicht -aber machen Sie sich doch am besten selbst einen Eindruck vom Hotel:

    http://www.hotel-tanne-schwarzwald.de/cms_german_neu/content/view/35/59/

    😉

  29. Für Wohlfahrt würde ich da auch übernachten …

  30. Keine Angst – am Hotel wird es nicht scheitern. Das garantiere ich! 🙂

  31. Hoffentlich dann auch nicht am Tisch in der Schwarzwaldstube …

  32. Die Tage müsste die Bestätigung per Post kommen! 🙂

  33. Ich beneide Sie … wenn Sie eine charmante Begleitung brauchen, ich würde mich opfern …

  34. Haha – ich glaube, dass würde Ihnen meine übelnehmen! 😉 ..

  35. Das glaube ich auch und freue ich mich dann auf Ihren Bericht.

  36. Soeben die Bestätigung für das Haus Kohlwald bekommen. Hier ist der Wellnesbereich ebenso inklusive.

    Klasse!
    Da weiß ich schon was ich vor dem Essen machen werde.

    Ich freue mich riesig! – Natürlich wird dann auch ein Bericht folgen.

  37. Super !!! Freue mich für Sie …

    Empfehlen kann ich Ihnen auch noch ein Stückchen Schwarzwälder Torte im Haupthaus (kommt von der Patisserie vom Haus Kohlwald (wie ich bei meinem letzten Besuch erfahren habe) und schaut genauso aus wie in meinem Kochbuch von Pierre Lingelser, wie Sie wissen Chef-Patisserie in der Schwarzwaldstube). Kann ich nur empfehlen. Die Schwarzwälder ist eigentlich nicht meine Lieblings-Torte, aber diese war die beste Schwarzwälder ever; um Klassen besser wie im Hotel Sackmann; die im Hotel Bareiss habe ich leider noch nicht probiert, mache ich aber bei meinem nächsten Besuch.

  38. Aufgrund Ihrer genannten grossen Nachfrage, musste ich jetzt mein Frühjahrsbesuch fix machen – 23.03.2011 – Urlaub genehmigt – Tisch reserviert – Einzelzimmer gebucht …

  39. Schön!

    Freut mich doch, wenn ich sie dazu verleiten konnte, einen schönen Tag zu verbringen! 🙂

    Mittags oder abends?

    Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, welcher Tageszeit bei Wohlfahrt besser ist. Beides hatte seinen Reiz….

  40. Immer abends – bin es so gewöhnt, da ich an „normalen“ Tage abends immer koche und esse.
    Deshalb kann ich leider nicht beurteilen, welche Tageszeiten besser zum „Essen gehen“ ist.

    P.S. Freut mich, dass Sie einen schönen Urlaub hatten.

  41. Freue mich schon auf morgen, erstmal Zimmerupgrade vom Hause Kohlwald in das Haupthaus, dann um 20.00 Uhr Schwarzwaldstube und am nächsten Tag Abreise Traube Tonbach und Anreise nach Mitteltal in das Hotel Bareiss, 20.00 Uhr im Gourmetrestaurant Bareiss und Übernachtung

  42. Wenn ich jetzt behaupte, dass ich Sie nicht beneiden würde – müsste ich lügen!

    Im Januar bin ich ja ebenfalls ins den Genuss des Hotels (neben dem Hauptevent) gekommen und war begeistert. Das Haus Kohlwald bietet eine gute Möglichkeit, den Abend bei Wohlfahrt zu verlängern. Der Wellnessbereich ist grandios. Die ganze Hotelanlage ist super.

    Leider bin ich noch nicht zum 3. Bericht gekommen und auch sehr unmotiviert ,da die dazu gemachten Fotos leider auf dem kaputten Speicherchip sind…

    Bareiss und Traube? Das ist mal ne Ansage! Beim Hotel beneide ich Sie fast eher noch ums Bareiss. Für mich das schönere Hotel! Seit wenigen Wochen gibt es wunderbar renovierte und helle Zimmer!

    Herr Lumpp wird sicherlich einen würdigen Abschluss herbeizaubern. Das Gourmetrestaurant gefällt mir in Echt sehr. Ist heller als die Schwarzwaldstube.

    Viel Spaß!

  43. Hallo Budi,

    echt lesenswerte Berichte in Deinem Blog.

    Meine Freundin und ich machen die Tage die „kleine“ gastronomische Tour in der Traube Tonbach. Morgen Abend erst die Bauernstube und Donnerstag Mittag dann die Schwarzwaldstube. Ich hoffe, dass wir auch so begeistert sein werden wie Du!

    Warst Du seit Deinem letzten Bericht mal wieder vor Ort?

    Grüße aus Bayern

    A.M.

  44. Hallo A.M.,

    größte Freude liegt von meinen Seiten bei Euch!

    Ich wünsche Euch auch genau so tolle Erlebnisse, wie wir sie in der Traube hatten.

    Mit der Bauernstube werdet ihr schöne Stunden erleben zum Plaudern und das leben genießen – in der Schwarzwaldstube werdet Ihr staunen 😉

    Auch wenn ich hier und da Kritiken lese, so vergesse ich nie, dass ich einige der kulinarisch wertvollsten und schönsten Erlebnisse hier bei Wohlfahrt gemacht habe.

    Vielleicht die Quelle meiner Passion – jedenfalls immer einen Besuch wert.

    In Bayern bin ich regelmäßig, wie bist Du denn auf den Blog aufmerksam geworden?

    Bei Wohlfahrt war ich nun schon 3 Mal. Das letzte Mal im Januar 2011 mit Hotelbesuch. Ich hätte so gerne einen weiteren Bericht verfasst, doch leider ist der SD-Chip vor dem Aufspielen kautt gegangen und somit sind zahlreiche Fotos von Restaurant und Hotel verloren gegangen. Schade, da ich auch schöne Weine hatte und so viele Gänge wie noch nie. Es war ein weiterer Besuch der Superlative, der leider etwas gestört wurde durch meine starken Kopfschmerzen. Mir hat die Sauna davor nicht so gut getan mit dem Alkohol. Den Bildern weine ich immer noch nach.

    Unter anderem gab es eine exzellente Wildentenessenz und Desserts von Lingelser, wie man sie hierzulande selten so distinguiert bekommt!

    Ich könnte noch viel weiteres berichten, doch nicht hier im Blog – freut mich, wenn ich Passion weitergeben kann.

    Über ein Feedback würde ich mich höchstens freuen! Das gesamte Schwarzwaldstuben-Team ist vom Service einzigartig. Mittags noch entspannter und unvergesslich! Viel Spaß!

    Grüße aus BW

    Markus

  45. Und vielen Dank für den Kommentar!

  46. Hallo Budi,

    auf Deinen Blog bin ich als Genußmensch durch meine lukullischen Streifzüge durchs Web sowie r-l-x gestoßen.

    Von der Bauernstube erwarte ich nur gute Regionalküche. In der Schwarzwaldstube erhoffe ich mir hingegen klassische französische Küche und erwarte keine neue Aromenkompositionen sondern handwerklich perfekte Ausführung. Und der begleitende Wein darf gerne auch noch gut sein :-).

    Bist Du eigentlicht schon einmal in der Köhlerstube zum Essen gewesen?

    Wohnortbedingt sind wir kulinarisch gesehen vor allem in Nordbayern und München unterwegs. Wo in Bayern bist Du denn regelmäßig?

    Gruß

    A.M.

  47. rlx – sehr schön….eine weitere Leidenschaft 😉

    Beide Erwartungen werden so erfüllt 😉

    Die Bauernstube ist toll – leider bin ich dort „nur“ drei mal gewesen, da das Menü fast gar nicht variiert.
    Man muss aber auch wissen, dass ich schon sehr nahe an der Traube liege und Einzüge deshalb sehr vereinfacht werden… 😉

    Die Schwarzwaldstube ist sehr klassisch – jedoch nicht veraltet. Immer auf der Höhe der Zeit, mit wohlbedachten kleinen Veränderungen. Mich hat noch kein Gericht hier gelangweilt.

    Beim Wein hatten wir sowohl mal Flaschen von der Karte als auch die Weinbegleitung. Beides hat Vor- und Nachteile. Bei der Begleitung würde ich in Zukunft nur noch halbe Gläser verlangen. Zu jedem Gericht ein Glas (welches nie leer wird), ist dann fast zu viel und verschmälert die Konzentration auf die Gerichte.

    In der Köhlerstube war ich noch nie, nur immer kurz davor 😉

    In Bayern bin ich fast ausschließlich in Landshut unterwegs und dann fast immer in München. So wie dieses Wochenende 🙂

    Grüße

    Markus

  48. Abend Markus!

    Schon mal ein erstes Feedback zur Bauernstube: gemütliches Ambiente, angenehmer Service und gute frische Regionalküche. Dazu eine Flasche guten Pinot Noir und der Anreisestreß (2,5h für die letzten 85km) war vergessen. Uns wurde übrigens auch die Karte der Köhlerstube angeboten.
    Das Menu in der Schwarzwaldstube wurde entgegen der vorab per Email zugesandten Karte noch einmal leicht verändert. Auf den ersten Blick zum Positiven. Morgen Mittag sind wir schlauer :-)!
    Gruß aus dem Tonbachtal
    A.M.

  49. Da bin ich jetzt sehr neidisch! 😉

    Mit den Menüs ging es uns auch fast immer so – fast tagesabhängig verändern sich manche Menüs.

    Ja die Bauernstube macht spaß, weil sie so einfach ist. Die Köhlerstubenkarte bekommt man immer, nur bislang haben wir dies immer abgelehnt. Wenn schon Köhlerstubengerichte, dann auch direkt mit dem Ambiente (außer ein à la carte Dessert (Pina Colada)).

    Sofern ihr auch im Hotel seid: Vorher den Wellnessbereich genießen. Nur nicht den Fehler machen und, wie ich zu lange in der Sauna bleiben. Verträgt sich nicht mit dem Wein und vielen Essen.

    Frühstück ist auch grandios!

    Grüße

    Markus

  50. So, nach 4 Stunden Autofahrt bin ich wieder zurück aus Baiersbronn und bei einem Glas Bordeaux gerade dabei alle Eindrücke zu verarbeiten.

    Den Fehler mit der Sauna haben wir zum Glück nicht begangen und konnten somit die – Unmengen! – an Essen ohne Einschränkungen genießen :-).

    Vorneweg das Fazit: sehr viel Licht, aber auch etwas Schatten auf hohem Niveau.

    Absolut positiv waren die angenehme und unprätentiöse Atmosphäre und der Service. Immer aufmerksam, aber nie aufdringlich. Erstaunt haben uns die Portionsgrößen – als wir nach fast 5 Stunden (!) das Restaurant verlassen haben, war vor der Heimfahrt erst noch ein kleiner Spaziergang nötig…

    Ich selbst hatte das große Degustationsmenü (Hauptgang und 2. Dessert aber à la carte) und war wirklich begeistert. Die zarteste Leber meines Lebens und butterzarte sowie aromenstarke Langostinos mit australischem (!) Wintertrüffel waren meine Highlights. Die klassischen aber nicht minder interessanten Aromakompositionen sowie perfekte handwerkliche Ausführung aller Gerichte hat die sehr guten Grundprodukte jederzeit optimal unterstützt. Dazu habe ich immer noch den angebotenen Saucennachschlag mit dem explizit zum Stippen servierten Brot genossen. Mindestens ebenbürtig waren die Desserts, optisch sowie geschmacklich besonders beindruckend war die Zuckerkugel! Wir hatten uns übrigens für die kleine Weinbegleitung mit halben Gläsern (0,1l) entschieden, sehr solide und passend allerdings ohne wirkliches Highlight.

    Meine Freundin hatte das kleine Degustationsmenü und dieses ist leider – auf hohem Niveau – etwas abgefallen. Die Amuse Bouche Variation vom Bachsaibling enthielt 2 frittierte Elemente sowie eine Terrine. Die Vorspeise des kleinen Menüs bestand aus einer Sardinen-Terrine mit Sardinen-Chips, welche aus einer gebackenen Sardine bestanden die in einen frittierten Kartoffel-Chip gesteckt waren. Die direkte Aufeinanderfolge der beiden Fischterrinen und frittierten Bestandteile war leider etwas unglücklich. Bei dem Zwischengang hat es meine Freundin bedauert, dass die an sich perfekt zubereiteten Hauptakteure (pochierte Felsenauster, St. Petersfisch, mediterranes Gemüse) in einer – zu – würzigen Thaicurry-Sauce untergingen. Das Hauptgericht sowie die Desserts waren hingegen wieder sehr gut. Sehr gefreut haben wir uns, dass Sie als Überraschung noch ein zweites Dessert „aufs Haus“ bekommen hat. Der Service hatte wohl mitbekommen, dass Sie sich zunächst überlegt hatte den Käsegang gegen ein zweites Dessert zu tauschen. Eine der Kleinigkeiten, die ein gutes von einem sehr guten Haus abhebt.

    Summa summarum war es ein rundum stimmiger Tag und wir waren sicherlich nicht das letzte Mal in der Schwarzwaldstube. Wir überlegen uns sogar, das nächste Mal wieder mittags zu gehen, fanden es sehr entspannend und entgegen Mittagsmenus in anderen Sternerestaurant sehr „entschleunigt“. Du warst ja schon mittags und abends – ist es vergleichbar bzw. hast Du eine Präferenz?

    Grüße

    A.M.

  51. Hui – das Feedback kommt ja schnell!

    Das klingt sehr interessant und wenn ich hier von Sauce zum Dippen mit dem Brot und „Gratis“-Gängen höre, werden gleich Erinnerungen an meine Besuche wach!

    Die Mengen sind wirklich klassisch – also viel und eben reichlich an Grundprodukten. 5 Stunden bekommt man mit großem Menü mittags locker hin, ohne sich auch nur einen Hauch zu langweilen oder das Gefühl zu haben, dass man „wartet“.

    Deshalb kann ich die Entschleunigung gut nachvollziehen. Die Gäste mittags sind hier gleichwertig mit denen abends. Dies merkt man. Allein die Tatsache, dass es hier keine Art „Mittagsmenü“ gibt, sondern gleiche Menüs wie abends, spricht dafür!

    Die Zuckerkugel – war das die Zuckerperle nach schwarzwälder Art oder der „Liebesapfel“? Beide Desserts hatten wir schon, wobei die eine die Ursprungsform aller Zuckerkugel-desserts ist. Herr Fischer hat uns das mal sehr ausführlich erläutert, als er merkte, dass Interesse an diesem Dessert besteht. 🙂

    Wir ware zwei Mal abends und dann ein Mal mittags. Das schönste Erlebnis hatten wir Mittags, was aber sowohl an den Gerichten lag, als auch der Tatsache, dass wir uns sehr freuten, weil wir eben wussten was uns erwartete. Das dritte Mal war ebenbürtig, nur eben leider durch meine Kopfschmerzen gestört und die Tatsache, dass alle Fotos verloren gegangen sind, lassen diesen Besuch wohl nicht so hell strahlen, wie mittags.

    Beide hat seinen Charme, wobei wohl der abend mit Freundin dann klassischer und schöner ausfällt. Wenn das Essen im Zentrum steht, ists ohnehin egal.

    Was ich empfehlen würde: Wenn kein Terminzwang besteht, vllt. eher im Herbst oder Frühling, Sommer gehen. Wir waren ja schon im Januar dort und hier war das Essen am klassischsten, da man eben viel auf französische Produkte zugreift und Herr Wohlfahrt nicht so von den tollen Produkten der Umgebung Gebrauch machen kann.

    Ich bin mir auch sicher, dass der nächste Besuch schnell getoppt wird. Man betritt das restaurant mit einer ganz anderen Haltung und ist auch viel entspannter und offener.

    Lass mich hören, wenn sich wieder etwas tut! 🙂

    Grüße

    Markus

  52. Es war die klassische Zuckerperle, allerdings à la Pfirsich Melba. Die Zubereitung wurde uns auch erklärt – wirklich faszinierend!

    Ob unser nächster Besuch den ersten toppt, wird sich rein auf dem Teller entscheiden. Unsere Haltung wird die gleiche sein, aufgrund der Vielzahl an mittlerweile besuchten Sternerestaurants gehen wir grundsätzlich entspannt und offen zum Essen. Aber wir sind ja auch schon etwas älter als Du :-).

    Mal sehen zu welcher Jahreszeit es uns wieder in die Schwarzwaldstube führt. Ich stelle es mir gerade auch im Winter sehr stimmungsvoll vor. Aber jetzt steht nächste Woche erst einmal ein anderer Besuch an…

    Gruß

    A.M.

  53. Ja den „Pfirsich Melba“ kenne ich bislang nur von Fotos – wird sich aber geschmacklich von der Funktion nicht anders abspielen, als die anderen Zuckerperlendesserts. Sehr tolle Desserts!

    Ja, nur ich finde, dass man generell bei einem zweiten Besuch in diesem Sinne entspannter das Essen angeht, dass man hier schon den Service kennt, die Räumlichkeiten, Aufbau der Karte etc. und so schneller und mehr das reine Essen genießen kann.

    Beim ersten Besuch bzw. beim Besuch eines neuen Restaurants checkt man ja erst grob die Gegebenheiten ab, -treffen die Erwartungen zu? Ist es so, wie man es aus Bildern kennt etc.?

    Im Winter war es wirklich sehr stimmungsvoll. Das habe ich nicht berücksichtigt. Ok, dann hat der Besuch im Winter einen wirklich sehr speziellen Reiz. Gerade hier sind um die Zeit Unmengen an Schnee vorzufinden und ein gemütlich ausgedehnter Besuch hat dann etwas sehr gemütlich schönes.

    Nur muss ich dann unbedingt vor der kurzfristigen Anreise warnen! Als wir das erste Mal nämlich hier im Januar angereist sind für das Abendessen, hätten wir uns nicht nur knapp verspätet, sondern wären um ein Haar nicht angekommen.

    Wenn es hier anfängt zu schneien, dann richtig! 😉

  54. Ein ganz großes Lob für Deinen Bericht, budi. Lese sie alle immer wieder mit Freude. Auch vielen Dank an A.M. für die Eindrücke aus Baiersbronn.
    Gerne würde ich Euch noch nach den finanziellen Gesichtspunkten in der Schwarzwaldstube befragen, da man darüber ja gar nichts auf der Homepage der Traube Tonbach findet. Wie sind Menüs, Weinbegleitung und andere Getränke (Wasser, Kaffe, Aperitif) bepreist? Würde mich sehr freuen, wenn ihr etwas darüber schreiben würdet. Plane nämlich auch einen Besuch in Baiersbronn und wollte vorher schon mal planen, was einen so erwartet. Da gibt es ja auch zwischen den Drei-Sterne-Restaurants noch einige Unterschiede.

    • Hallo „LordLux“,

      freut mich, wenn die Artikel ansprechen! 🙂

      Wer ist „A.M.“?

      Habe mal die Rechnungen verglichen. Die Preise in der Schwarzwaldstube sind für die Leistung und Qualität eigentlich (auf diesem Niveau und im Vergleich zu Kollegen) sehr human angesiedelt.
      Es gibt ein großes und ein kleines Menü zu 135,- und 178,- (ich meine seit wenigen Monaten kosten die Menüs beide ca +5,-).
      Für eine Flasche Schwarzwaldsprudel wird 5,90 berechnet, was angemessen ist. Im Tantris habe ich schon unverschämte 11€ zahlen müssen. Espresso liegt bei 3,50,-.
      Aperitif, wenn z.b. Champagner liegt ungefähr bei ca. 18,- das Glas (z.b. Egly-Ouriet Rosé).
      Allgemein ist die Weinkarte sehr gut kalkuliert für den Gast. Ich habe einen Großteil der Weine entdeckt, die gerade mal mit Faktor 2 berechnet wurden (auch älteres).
      Die Weinbegleitung ist wie immer etwas „teurer“.
      Bei meinem dritten Besuch haben wir das gemacht. Da liegt ein Glas meine ich, zwischen 12 -max 25€ pro Gang. Kann man natürlich auch regulieren, indem man Gläser für einen bestimmten Gang nicht nimmt oder weniger trinkt. Mir war z.b. je ein Glas pro Gang etwas zu überladen.

      Jedenfalls kann man das ganz gut steuern, sodass man zu zweit zwischen 4-700 rauskommen kann.

  55. Oh, mit A.M. meinte ich den Poster zwei Beiträge über mir, der ja auch ein paar Eindrücke geschildert hat. Vielen Dank für die Informationen. Warst Du mit der Weinbegleitung zufrieden oder kehrst du beim nächsten Besuch wieder zur Flaschenbestellung zurück?

  56. Ok, jetzt verstehe ich 🙂

    Das ist eine schwierige Frage. Da ich aber beides durchgemacht habe, kann ich eig. davon berichten 😉

    Also generell liegt man mit Flaschen von der Karte „besser“. Man kann seinen Wein wählen oder sich beraten lassen und natürlich den Anspruch an den Wein festlegen. Je nachdem spielt sich das ja auch in einem anderen Preisrahmen ab.

    Ich persönlich kann mich mehr auf das Essen konzentrieren, wenn ich durchgehend 1 oder 2 Flaschen habe.
    Andererseits sind die Weine von Gasse perfekt abgestimmt und meiner Erfahrung nach sehr gut.
    Die Weine sind dann natürlich eher im einfacheren Preisbereich mit 1-2 sehr guten Weinen und vielen Tips von Gass.
    Man bekommt so einen riesigen Eindruck von den Weinen, jedoch muss man aufpassen, da eben ständig nachgekippt wird und man dann doch ganz schön viel trinkt.

    Mein Tip:
    Weinkarte durchschauen bei einem Gläschen Champagner und wenn interessante Sachen dabei sind – zuschlagen!

    Ansonsten die Weinbegleitung, die man ja erfragen kann. Da würde ich dann zumindest halbe Gläser nehmen oder 1-2 Weine streichen.

    Eine gute Alternative ist auch:

    Glas Champagner zum Aperitiv, Flasche Weißwein von der Karte und zum Hauptgang dann aus den „offenen“ ein Glas und am Ende evtl noch ein Süßwein von der Weinbegleitung.

    Berichte mir, wie es Dir gefallen hat, wenn es soweit ist 🙂

  57. Ja, das mit der Gesamtmenge ist bei Weinbegleitungen natürlich immer eine Problematik. Wobei ich häufiges nachschenken noch gar nicht so oft erlebt habe, dann auch mit ganz unterschiedlicher Art, dies nachher zu berechnen. Ist die Schwarzwaldstube da einfach großzügig oder finden sich die Nachschenker dann auch allesamt auf der Rechnung wieder?

    Schade im Übrigen, dass dir die Fotos von Deinem letzten Besuch in Baiersbronn verloren gegangen sind. Deine bisherigen Berichte fand ich, wie gesagt, nicht nur zur Schwarzwaldstube, sehr informativ zu lesen.

  58. Danke!

    Es ärgert mich auch sehr, vor allem weil die komplette Weinbegleitung somit verloren gegangen ist (habe alle Flaschen fotografiert) und sämtliche dazubestellen Gänge.
    War einer der schönsten Besuche und dann auch noch das erste Mal mit Hotelübernachtung….aber für die Wiederherstellung der Daten, kann man erneut essen gehen 😉

    Ich wollte den Bericht eigentlich trotzdem schreiben, doch dann ist zu viel Zeit verstrichen.
    Kann aber nur sagen, dass sich nichts geändert hat, außer, dass wir uns noch wohler gefühlt haben und noch herzlicher durch den Abend geführt wurden.

    Das leitet dann auch schon zum Thema Berechnung hin:

    Ich kann mich nicht erinnern, dass auch nur ein Glas mehrfach berechnet wurde…abgesehen davon wurden 1-2 Gänge von der Karte sehr großzügig (für uns) berechnet und z.b. ein Glas sehr hochwertiger Rum zum Dessert nicht mehr berechnet.
    Beim zweiten Besuch wurde z.b. der ALC-Gang für 2 Personen günstiger berechnet, da er im Menü gegessen wurde. Die Portionsgrößen waren trotzdem je zwei vollwertige Teller. Beim ersten Besuch wurde kein Aufpreis berechnet für das Zuckerperlen-Dessert, welches nicht mehr auf der Karte stand!
    Unterm Strich kommt man hier sehr gut raus 😉

  59. Wirklich schade, dass sich die Bilder nicht mehr (mit normalem Aufwand)
    wiederherstellen lassen. Darf ich zu den Fotos fragen, mit was für einer Kamera und welchen Grundeinstellungen du im Restaurant fotografierst? Die Bilder erscheinen mir für die in einem Restaurant ja oft vorhandenen nicht optimalen Bedingungen in Bezug auf Licht und Schatten wirklich sehr gut gelungen.

  60. Ich fotografiere fast alles mit einer Nikon D80 Spiegelrefelx. Das Objektiv ist nichts besonderes..ein einfaches 18-70mm von Nikon.
    Ich schieße alle Bilder im RAW-Format und bearbeite diese dann mit PS weiter.
    Oft manuell – aber teilweise auch im Halbautomatikprogramm, mit kleinen Veränderungen der Einstellungen.
    Gibt erstaunlich gute Ergebnisse, für die Ausrüstung. Ih stoße da aber schon öfters, besonders abends, an meine Grenzen.
    Da die Bilder im Blog klein angezeigt werden, wirken diese m.M. nach recht ordentlich.

  61. Hallo Budi,

    da unser Auffenthalt in Baiersbronn immer näher rückt, wollte ich dich noch um ein paar gastronomische Tipps in der Region bitten, da du dich ja deinen Berichten nach relativ gut in der Gegend auskennst.

    Wir suchen zum einen für den Abend vor unserem Wohlfahrt Besuch ein Restaurant mit einer einfachen, guten regionalen Küche und gutem Preisleistungsverhältnis und für die Nachmittage ein Café/eine Gaststube in der man sich bei einem Stück Torte oder Strudel von der Kälte erholen kann. Gerade in dem Segment gibt es meiner Erfahrung nach in Urlaubsorten leider relativ viele nicht so leckere Alternativen und „Restaurant-Kritik.de“ ist in Baiersbronn leider aufgrund relativ weniger Bewertungen nicht so wirklich hilfreich. Daher wäre es echt super, wenn du ein paar Tipps für uns hättest.

    Viele Grüße

    LordLux

  62. Hallo LordLux,

    da kann ich eigentlich am nähesten die Traube selbst empfehlen. Kuchen gibt es fantastischen in der Traube nachmittags – v.a. die Schwarzwälder Kirsch.

    Ein einfaches Restaurant mit regionaler Küche bietet die Bauernstube in der Traube an. Hierzu findest Du Artikel im Blog. Ist sehr fein!

    Ich kann mir aber auch vorstellen, dass man gerne mal raus kommt….Kuchen kann ich nicht so viel empfehlen, da eben Kurort und meistens eher mäßig.
    In Freudenstadt gibt es aber selber einige gute Cafés, leider kenne ich speziell nicht die Namen.

    Ansonsten wird es schon schwieriger….

  63. Vielen Dank für deine Tipps, Budi!

    Wir übernachten selber nicht in der Traube, von daher kann man einen Besuch dort sicherlich mit einer kleinen Wanderung verbinden. Lese mir gleich dann noch deinen Bericht zur Bauernstube durch.

    Gibt es bei Kaffee und Kuchen auch noch Unterschiede zwischen den einzelnen Restaurants oder gibt es nachmittags in Köhlerstube/Bauernstube das gleiche Angebot?

  64. Ich meine, dass es den Kuchen in Köhlerstube bzw. im Hotelsalon gibt, wobei da kein Unterschied besteht. Unsicher bin ich mir nur noch, ob auch für Nichtgäste Kaffe angeboten wird – ich meine nicht.

    Bauernstube kann man definitiv wie ein normales Restaurant besuchen!

    Ein Spaziergang lohnt sich hier total!

  65. Oh, stimmt. Hatte mir noch gar keine Gedanken darüber gemacht, dass ein Teil des Angebots auf die Hotelgäste beschränkt sein könnte. Rufe dann vielleicht einfach vorher dort an. Sonst könnte man alternativ auch eine Wanderung zum Bareiss machen, was ja auch eine beeindruckende Anlage sein soll.

    Nach deinem Bericht macht die Bauernstube einen wirklich sehr guten Eindruck. Wie ist die Preisgestaltung dort? Leider scheint es in Baiersbronn ja nicht so üblich zu sein, die Speisekarten im Internet zu veröffentlichen.

  66. Ich kann die Bauernstube auch uneingeschränkt empfehlen. Wir waren am Vorabend unseres Besuchs in der Schwarzwaldstube dort und haben inkl. einer soliden Flasche Spätburgunder (Bernhard Huber, Malterdinger Spärburgunder 2008) um die 120€ gezahlt. War aus Preis-Genuss-Gesichtspunkten absolut ok.

    PS: Die Speisekarten werden wie (fast) überall auf freundliche Nachfrage gerne per E-Mail zugeschickt.

  67. Hi,

    die Bauernstube hat wirklich sehr angemessene Preise. Ich meine es gibt stets ein Drei Gang Menü zu knapp 30€?

    Das Essen ist sehr gut und man hat eine sehr schöne Weinkarte, wie man sie sonst eig. kaum zu solch Essen bekommt. Ich meine es handelt sich dabei um selbige Karte wie aus der Köhlerstube. Die Gerichte von der Köhlerstube können auch bestellt werden.
    Es ist eine kleine, urige, etwas dunkle aber schöne Stube (und man kann isch schon mal auf die Schwarzwaldstube freuen).

    Das Bareiss ist absolut wert angeschaut zu werden!

  68. Vielen Dank für die beiden Einschätzungen. Habe mir inzwischen die Speisekarte mailen lassen und muss sagen, dass die Karte meinen Wunsch nach rustikalen Gerichten aus dem Schwarzwald erfüllt und auch preislich keinesfalls zu teuer erscheint.

    Da wir nicht in der Traube Tonbach wohnen stellt sich noch eine andere Frage. Gibt es in der Nähe Parkmöglichkeiten?

  69. Zum Auto abstellen über Nacht oder während des Essens?

    Im letzteren Fall gibt es Parkplätze direkt vor den Restaurants. Aber relativ zeitfrüh kommen – jeden Tag zur Mittags – und Abendzeit kann man hier zusehen, wie sich S-Klassen aneinanderreihen und das Hotel zuparken. Das kann zum Gedudspiel werden oder man übergibt einfach das Auto, bzw. fährt vor das Hotel, da sind meistens auch schon Anweiser, dann sagen, dass man reserviet hat und dann nur noch da Auto am Wendeplatz abstellen und parken lassen. Beim Gehen wird der Wagen vorgefahren! 🙂

    Notfalls gibt es ca. 500m vor der Traube einen Touriparkplatz mit Bushalteparkplätzen, da kann man dann auch kostenpflichtig (oder nicht?) parken. Aber das sieht man ….alles sehr entspannt. Man kümmert sich hier um den Gast 🙂
    Du siehst das ja, wenn Du zur Bauernstube gehst schon einen Tag vorher!

    Viel Spaß – und gerne kurze Rückmeldung, ob es sich gelohnt hat!

  70. […] budi’s foodblog […]

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