Bauernstube Baiersbronn, (Traube Tonbach, 3. Besuch)


Ab und zu hat man einfach mal Lust auf einfachere gut zubereitete deftige Kost in uriger Umgebung und Nähe. Ein Lokal in das man immer wieder einkehrt, um zu plaudern, den Tag zu verfeinern und das Leben zu genießen.

Hierfür bietet sich die Bauernstube, welche quasi dem Ambiente des Hotels in seiner Gründungszeit nachempfunden ist, bestens an.

Produkte von hoher Qualität, selbst zubereitet, mit vielen kleinen Details die einen gerne wiedereinkehren lassen.

Mein nun dritter Besuch bestätigte all dies. Wieder ein äußerst netter und aufmerksamer Service, gutes Essen, die ein oder andere positive Überraschung, sowie eine schön verbrachte Zeit im Restaurant. Nebenbei kann man noch schnell einmal einen Blick ins Gourmetparadies werfen und sich mit der aktuellen Karte der Schwarzwaldstube auf den nächsten Besuch etwas einstimmen.

Die Karte ist immer noch fast dieselbe geblieben wie zum Osterbesuch, natürlich saisonal bedingt hier und da ein paar Abänderungen. In Erinnerung bleibt besonders der Gruß aus der Küche, welcher bislang der beste war und zum ersten Mal auch wirklich geschmacklich seine Berichtigung zeigte.

Wie üblich bekommt man in der Bauernstube zum Brot immer frisches Gemüse, sowie Schmalz oder selbst angerührten Frischkäse und Kräuter.

Der Gruß aus der Küche wusste auf Grund seiner Intensität zu überzeugen: Crème Brûlée von der Gänseleber mit Haselnuss und Brioche.

Die Knoblauchcrèmesuppe mit Sauerrahm und Kracherle wurde erneut probiert und für gut befunden. Eine wirklich sehr gelungene einfache aber doch elegante Suppe.

Auch dieser Gang dürfte in ähnlicher Form bekannt sein. „Siedfleisch vom Rinderbugblatt auf Crème-Spinat und glasierten Petersilienkartoffeln, anbei kaltgerührte Schnittlauchsauce“. Diesesmal etwas anders angerichtet und das Fleisch an einem Stück mit glasierten Buillon Kartoffeln.

Mein Hauptgang war sehr rustikal. Eine üppige aber absolut zarte geschmorte Rindsroulade mit Kartoffelpüree verfeinert mit feinen Erbsen und einer kräftigen Rotwein-Schalotten-Soße. Dazu gab es einen schlichten unterstützenden trockenen Spätburgunder vom Weingut Sasbachswalden.

Das Menü-Dessert überraschend modern interpretiert und angerichtete Grießküchlein mit Erdbeerfüllung, Zitronenmelisseneis und frischen Erdbeeren.

Eines der absoluten Highlights der Bauernstube ist sicherlich das Kirschwasserlparfait-Dessert mit Blaubeergelee und Vanillesauce und krossen Keksplättchen mit Valrhonaschokolade. Das Kirschwassersorbet ist richtig gelungen und ein interessantes Geschmackserlebniss. Ein tolles intensives Dessert!

Dazu eine junge 2009er Gewürztraminer Auslese vom Durbacher Plauelrain des Weinguts Laible.

Und weil die Desserts in der Bauernstube stets zu überzeugen wussten, wurde sogar ein weiteres bestellt. Diesesmal wieder traditioneller und heimischer die  gestürzte Crème Karamell. Anbei gab es Rote Beeren und Vanilleeis.

Petit Fours runden das ganze Erlebnis ab und laden ein einen Espresso oder Kaffee zu genießen.

Wieder ein toller Besuch und nicht der letzte. Man kann hier einfach so gut essen und den Mittag verbringen ohne größere Summen ausgeben zu müssen. Deshalb geht man auch mit keiner übermäßigen Erwartung in die feine Bauernstube und wird dann überrascht!

Die Traube glänzt auch in den kleinen einfachen Dingen, weshalb der Besuch der Schwarzwaldstube und Traube im Januar mit großer Freude und Spannung erwartet wird!

Advertisements

~ von budisfoodblog - September 4, 2010.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

 
%d Bloggern gefällt das: