Champagne Dom Perignon 2002


Auch wenn ich die immensen Marketingstrategien des Hauses was Werbung und limitierte Ausgaben des Prestige Weins angeht stets hinterfragt habe, so blieb doch nichts anderes übrig, als den Dom Perignon selbst zu probieren. Ich muss zugeben, der Champagner hatte nicht die optimalen „Testbedingungen“, da ich ihn nur als Glas und in lauter Atmosphäre an der Moët Bar des KaDeWes trank, doch dies sollte einem großen Wein nicht komplett die Performance stehlen.

Der Champagner aus 2002, geruchlich zurückhaltend fein, erscheint mir wie schon die einfache Brut Version des Hauses, sehr grün und stark säurebetont, jedoch leider im negativen Sinne. Ein wuchtiger Champagner mit starken Noten von Zitrone und überraschend kurzem Abgang. Ohne diesen Wein nun schlechtzureden, denn dies ist er gewiss nicht. Für das Aushängeschild des Hauses erscheint mir der Dom Perignon einfach zu kantig !
Somit bleibt entweder ein enttäuschender Wein, der nicht so groß erscheint, wie er es vorgibt oder eben ein verhältnismäßig teurer Champagner. Einerseits schade, andererseits beruhigend.

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~ von budisfoodblog - Mai 16, 2011.

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