Österreich, Wachau: Alzinger Dürnsteiner Riesling 2004, Federspiel


Mit diesem schon etwas gereiften Riesling Federspiel, möchte ich meine Erkundung der Wachauer Weine starten. Die nächsten Monate werden vermehrt Wachauer Weine präsentiert, wobei ich mit den Großen Namen wie Knoll, Hirtzberger und natürlich F.X. Pichler beginnen werde.

Doch zuerst meine Eindrücke vom Dürnsteiner Riesling von Leo Alzinger:

An diesem Wein fasziniert vor allem das voluminöse Bukett von Äpfeln, Pfirisch und Blüten und seine anziehende hellgelbe Farbe. Oft habe ich mich dabei erwischt, wie ich auf der Terrasse das Glas schwenkend gegen den Himmel hob und die goldenen Reflexe, die der Wein beim Spiel mit dem Licht wirft, betrachtete.

Am Gaumen zeigt sich der trockene Wein schlank und sehr strukturiert. Es ist ein präziser Riesling, ein klärender Wein, wie ich ihn mit gut zum Essen vorstellen kann. Hier funktioniert der Wein sicherlich sehr gut um bei einem intensiven Essen, die Geschmackspapillen wieder zu erden.

Im Alleingang überzeugt der Wein nicht ganz. Zumindest das erste Glas steckt voller Magie, während dem Wein dann zunehmend ein Gegenspieler fehlt. Deshalb würde ich den Dürnsteiner Riesling zum Essen bevorzugen.

Am zweiten Tag war der Zauber leider aus: Der Wein präsentierte sich sowohl vom Geruch sehr verschlossen und verblasst, als auch geschmacklich völlig ausgezehrt.

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~ von budisfoodblog - Juni 10, 2011.

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