Spargel mit Gnocchi und Morchel-Hollandaise


Die Spargelzeit ist nun auch offiziel um, wie man damit fertig wird?

Indem man mit großer Vorfreude Rezepte für die nächste Saison veröffentlicht!

Kurz vor dem Stichtag wurde die Saison verabschiedet, mit dem vielleicht besten Spargelgericht, welches ich diese Saison genießen durfte. Das Rezept stammt nicht von mir und wenn man es nicht besser machen kann, dann darf man dies auch zugeben. Das Rezept  habe ich nämlich, wie schon den wunderbare Ofenkäse mit Lavendelhonig, ebenfalls im ehrenswerten Fischküche-Blog gefunden. Dort hab ichs gelesen und musste es einfach ausprobieren. Herausgekommen ist dabei mein bisher diesjähriges Highlight:

Spargel mit Gnocchi und Morchel-Hollandaise

Hier sofort einmal der Link zum Rezept:

http://fischkueche.blogspot.com/2011/05/spargel-mit-gnocchi-und-morchel.html

Damit man ein paar Einblicke bekommt und Appetit, gerne ein paar Impressionen aus der Kochsession. Die Gnocchis sind ein Traum und selbstverständlich selbstgemacht. Das ist nicht nur Ehrensache, sondern auch ziemlich simpel. Es wird vorgeschlagen die Gnocchis am Vortag vorzubereiten. Haben wir so gemacht und kann ich nur weiterempfehlen.

Damit das Gericht genauso wunderbar herüberkommt, wie es soll, ist das allerwichtigste, dass die Spitzmorcheln gut zubereitet werden. Für 30g zahlt man durchaus knapp 20€. Deshalb sollte man diese feine Zutat auch so einsetzen, dass der Preis gerechtfertigt ist. Ein kleine Anmerkung zum Rezept: Im Gegensatz zur den vorgeschlagenen 20min. in heißem Wasser ziehen lassen, haben wir die Spitzmorcheln im Wasser gute drei Stunden ziehen lassen. Die Aromen kommen hierbei besser raus und sind differenzierter. Das wichtigere ist aber, dass das Morchelwasser intensiver wird. Dies wird für die Hollandaise gebraucht. Wenn man also Zeit hat, bitte die Morcheln möglichst lange ziehen lassen!

Neben der Sauce ist auch der Spargel wichtig. Gute Qualität, Frische und optimale Zubereitung. Mehr braucht man hier nicht um den Spargel zur Geschmacksentfaltung zu bringen. Bei diesem Gericht kommt es aus meiner Sicht stark darauf an, ob das Essen warm genug oder eben kalt serviert wird. Es handelt sich um ein zeitintensives aber relativ simples Gericht, sofern man die Produkte fachgerecht bearbeitet. Zum Schluß wird es kurz hektisch, wenn Morcheln, Spargel und Sauce zubereitet werden. Zu zweit ist dies dann aber auch weniger problematisch, da die Gnocchis schnell im heißen Wasser sind, der Spargel zeitlich gut eingeplant werden kann, die Morcheln nur kurz bearbeitet werden müssen. Deshalb richtet sich fast alles nach der Morchel-Sauce. Die muss heiß sein.

Bon appetit und vielen Dank für solch tolle Rezepte!

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~ von budisfoodblog - Juni 25, 2011.

2 Antworten to “Spargel mit Gnocchi und Morchel-Hollandaise”

  1. Habe dein Rezept nachgelesen… danke für die Lorbeeren. Für den eigenen Genuss versucht man das bestmögliche heraus zu holen. Mit der längeren Einwirkzeit bin ich einverstanden. Wir hatten uns informiert und unseren Zeitraum dann so ausgewählt.
    Qualität entsteht durch Wissen, Können und zu mindestens 50% Eigenkreativität… kann natürlich schon mal in die Hose gehen, macht aber unendlich Spass, lieben Gruß

  2. Wunderbares Statement!

    Wie die Spitzmorcheln behandelt werden sollen, habe ich aus einem Rezept von Siebeck (wofür ich auch die restlichen Morcheln benutzt habe).

    Ob es einen Unterschied macht, kann ich nicht sagen. Jedenfalls waren wir alle begeistert von der Intensität der Morcheln und der Hollandaise. Sonst wurde alles gleich gemacht. Lediglich bei den Gnocchis haben wir die 1,5 fache Menge gemacht, mussten dann aber feststellen, dass es eben auch die normale Dosierung getan hätte (wir hatten danach noch ein wunderbares Dessert).
    Jedenfalls ist das Rezept einwandfrei und hat uns ein wunderbares Essen beschert.

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