Pfalz: Rebholz R Pi No Brut Sekt 2005


Deutscher Winzersekt kann Spaß machen und verführerisch gut sein. Das zeigen die Kollegen von Raumland oder feiner Sekt von B. Huber aus Baden.

Auch aus der Pfalz gibt es eine Granate. Zumindest wenn man dem Gault Millau nach urteilt, handelt es sich beim „Pi No“, einer Cuvée aus weiß gekeltertem Pinot Noir und Chardonnay, um den besten Sekt Deutschlands. Der Sekt wurde im Gault Millau 2010 mit 92 Punkten auf das Treppchen gesetzt – auf Augenhähe mit Diel und Raumlands „5. Triumvirat“.

Man bekommt hierfür einen von der Frucht geprägten Sekt, der häftigere Hefe- und Briochearomen in den Hintergrund stellt. Das heißt aber noch nicht, dass es sich hierbei um einen leichten eleganten Sekt handelt!

In der Nase strömt mir ein buttrig-vanilliges Bukett mit floralen Noten entgegen.

Dann präsentiert sich der feinperlende Sekt am Gaumen vollmundig und herb mit stark ausgeprägten Noten von Früchten wie  grünen Äpfeln, Birnen und Quitten. Dazu kommt etwas Barrique. Dieses Gewächs zeichnet eine lebendige Säure, Spannung und Cremigkeit aus, die sehr klar strukturiert auf den Gaumen trifft.

Ein großer Sekt, der aber auch in seiner Art ein wenig aufdringlich erscheint. Die Aromen sind sehr wuchtig und herb, sodass man sich auf den Wein konzentrieren muss. Man muss ihn aber auch an sich ranlassen und Zeit nehmen, den Wein erforschen zu wollen.

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~ von budisfoodblog - März 12, 2012.

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