Macôn-Verzé Chardonnay: Domaines Leflaive 2009


Bei diesem Wein handelt es sich um den günstigsten Wein der Domaines Leflaive aus Puligny-Montrachet.

Leflaive hat in Mâcon-Verzé ca. 9 ha und produziert hier seit 2004 Weine, die zugänglicher sein sollen, als die großen Gewächse. Die Trauben werden noch vor Ort gepresst und dann in Puligny-Montrachtet weiter behandelt. Auch hier wird biodynamischer Weinbau betrieben.

Dies ergibt einen klaren hellen Chardonnay mit leicht grünlichen Reflexen und einer kühlen milden Nase von etwas Zitrus und frischem Kernobst.

Am Gaumen präsentiert sich der Wein sehr trinkanimierend, pur und geradlinig mit starker Mineralität und einer präsenten Säure. Ein lebendiger und spannungsgeladener Wein, der kräftig aber schlank wirkt.

Unterm Strich eine solide Qualität.

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~ von budisfoodblog - März 23, 2012.

6 Antworten to “Macôn-Verzé Chardonnay: Domaines Leflaive 2009”

  1. Begeisterung klingt aber schon anders, oder? 😉

  2. Gut ziwschen den Zeilen gelesen Torben! 😉
    Klar – der Wein ist ordentlich aber für die 20-25€ eben allenfalls Standard. Ein gelungener Wein, der aber keine großen Emotionen weckt!

  3. Dann doch lieber nen Chardonnay von Huber für´s gleiche Geld… 😉

  4. Kann dem Geschriebenen nicht mehr viel hinzufügen. Hab gestern Abend zum gemeinschaftlichen Vorglühen aus lauter Neugier den Selbigen + den Bourgogne Blanc Les Sétilles 2009 von Lefaive (Puligny-Montrachet 60% und Meursault 40% Village Qualitäten) aufgemacht. Etwas säurlich aufgestoßen ist mir die Verschlussart. Beide Flaschen mit Plaste Korken :-(. Das war wahrscheinlich die einzigste große Emotion die mir widerfahren ist 😉
    Ganz sicher keine schlechten Weine, vielleicht ein wenig belanglos oder langweilig (v. a. der Sétilles). Die Preisgestaltung finde ich sehr bedenklich.

  5. Plastikkorken? Wow!
    Das war bei mir nicht der Fall!

    Klar – darüber sind wir uns alle einig – die Weine sind sehr ordentlich gemacht (was man von einem Weingut diesen Ranges auch erwarten darf) aber sehr belanglos. Ich möchte ja nicht sagen, dass sie schlecht sind, nur gibt es eben viel interessantere Weine und vor allem in diesem Preisrahmen.

    Z.b. habe ich gerade einen verführerischen Keller „Von der Fels“ Riesling aus 2010 im Glas. Der Wein kostet die Hälfte und zieht mich vom erstne Schluck in den Bann. Da muss ich gar nicht überlegen ob er mir schmeckt!

  6. Da hast du Glück gehabt. Ja Plaste. Leider. Bei einem Weinen um die 20 Euro ganz schön … naja.
    Sie waren, wie du geschrieben hast, trinkanimierend und gut verträglich. Demnach haben sie ihren Zweck erfüllt. Für so einen Zweck aber ein etwas teuerer Spass :-(. Muss aber zugeben, dass ich nicht sehr viel erwartet habe. Deshalb hab ich sie in der nicht-vinophilen Runde auch aufgemacht (Hoffentlich liest das niemand ;-)). Ich kenne Leflaive nur als ein Produzenten der gute teure Weine machen kann. Die Mittelklasse (inkl. Villageweine von der CdB) und Unterklasse ist ziemlich dürftig.
    Dir viel Spass mit dem „von der Fels“. Der ist sicher schön.
    Ich hatte heute in TÜ schon genug, obwohl ich fast nur gespuckt habe 😉

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