Rioja: Viña Tondonia Rosé 1998


Kürzlich hat Hendrik Thoma auf seinem Videoblog „weinamlimit“ gemeinsam mit Caro Maurer einen Viña Tondonia Roséwein aus 2000 verkostet und beide waren davon sehr angetan.

Ebenfalls kürzlich habe ich ein Fläschchen in einer Weinhandlung für kleines Geld aus 1998 entdeckt und war gespannt darauf, den Wein zu verkosten.

Der Wein zeigt sich zwiebelschalenfarben mit Tendenz ins orangene.

In der Nase erinnert mich der Rosé überraschend an etwas gereifteren Riesling, wie z.b. von J.J. Prüm. Vor allem zeigt sich hier der oxidative Charakter und ein stärkerer Holzeinsatz.

Am Gaumen erscheint die Säure mild und auch der Wein zeigt sich von mittlerem Körper. Einzelne Aromen sin eher schwer definierbar. Insgesamt geht es in die rotfruchtige Seite, jedoch sind die Aromen sehr verwoben. Der Wein hat einen etwas flachen Abgang, wirkt weniger erfrischend. Ein Wein mit stark oxidativem Charakter. Den Wein würde ich nicht mehr länger aufbewahren, trotzdem ist er nicht hinüber – man muss nur den Stil mögen.

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~ von budisfoodblog - Juni 7, 2012.

Eine Antwort to “Rioja: Viña Tondonia Rosé 1998”

  1. Oh ja, …..ich verstehe 😉
    Schon ein sehr ausgefallenes Wein’chen! Die weissen Tondonia Weine finde ich wesentlich bemerkenswerter und beeindruckender, aber ebenfalls sehr ausgefallen und letztlich ganz sicher nicht meins.
    Dennoch ganz nett, dass man solche Erfahrungen noch machen kann. So lange es solche Weine noch gibt ….
    Manchsmals ist das so ne Sache mit der Neugier 🙂

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