Winaro – Winesaver im Test


Fast jeder hat einmal am Anfang seiner Weinliebhaberei von diversen Weinkonservierungsmythen über den Silberlöffel im Champagnerflaschenhals gelesen oder dem Wein Luft abgepumpt, in der Hoffnung, über mehrere Tage ein schönes Weinerlebnis festzuhalten und auf Abruf aus dem Kühlschrank holen zu können.

Das hat dann nie geklappt.

Mit dem Winaro Winesaver gibt es auf dem Markt ein neues Produkt, das eine absolut verlustfreie Konservierung verspricht.

Das Gerät selbst ist handlich und sieht unkompliziert aus. Aber was steckt dahinter?

Mittel zur Konservierung ist eine Gasmischung auf Argon-Basis, einem farb-geruchs- und geschmacksneutralen Edelgas.

Die Handhabung ist relativ simpel. Im WineSaver steckt eine Gaspatrone, die optisch mit den bekannten Kapseln au dem Sahnesyphon zu vergleichen sind. Mittels Druck, wird die Menge an Gas kontrolliert freigegeben. Diese Gasschicht setzt sich in der Flasche über den angebrochenen Wein und konserviert diesen so.

Das Gas selbst reagiert mit keinem Bestandteil des Weines, wodurch sich keine Geschmacksveränderung ergibt.

Neben Wine-in-Black, hat auch Sommelier Gunnar Tietz sich positiv über den Konservierer ausgesprochen. Außerdem gibt es ein Gutachten  vom Leiter des Instituts für Thermische Verfahrenstechnik der Hochschule Mannheim.

Ich habe den WineSaver bereits über mehrere Monate immer mal wieder getestet. Sowohl mit hochwertigen Weinen, als auch mit Supermarktware.

Bei allen Flaschen konnte ich keine wirkliche Veränderung nach der Konservierung feststellen. Die Handhabung ist simpel und im Vergleich zu teuren Gastronomiekonzepten zur Konservierung ist das Produkt absolut erschwinglich und auch auf Dauer kostentechnisch in der Anwendung irrelevant.

Bei hochwertigen Flaschen habe ich immer das Interesse, wie sich der Wein über mehrere Tage entwickelt, weshalb eine Konservierung für mich hier weniger interessant ist. Wenn man aber mal fünf oder sechs Flaschen gleichzeitig geöffnet hat oder eine größere Verkostung stattfindet, eignet sich der Konservierer sehr gut, um Weine zu genießen oder bestimmte Flaschenreste für mehrere Tage aufzubewahren, um sie anderen Personen anzubieten.

Meine persönliche Anwendung für den Weinkonservierer habe ich aber für Kochweine gefunden. Hierfür eignet sich meiner Erfahrung nach der Weinkonservierer optimal. Somit hat man die Möglichkeit eine Flasche Rotwein, von der man nur wenige Milliliter zum Verfeinern benötigt, über mehrere Wochen „sauber“ zu halten.

Ich könnte mir das Produkt auch ganz gut in der Gastronomie vorstellen, wenn es um offene Weine und deren Haltbarkeit geht oder um die ewige Debatte, nach zu anspruchslosen Tröpfchen im Ausschank.

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~ von budisfoodblog - September 10, 2012.

Eine Antwort to “Winaro – Winesaver im Test”

  1. Vielen Dank für diese ausführliche Beschreibung – auch wir sind vollends überzeugt von diesem Produkt und haben es daher in unser Sortiment aufgenommen.

    -> http://shop.neutrends.de/index.php/neg-procuisine/neg-procuisine-accessoires/winaro-winesver-set.html

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