Wachau: Franz Hirtzberger Singerriedel Riesling Smaragd 2006


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Die Hirtzberger-Familie besitzt einige der interessantesten Lagen der Wachau. Darunter auch Parzellen im von Steinterrassen geprägten und aufwändig rekultivierten Singerriedel, welcher sich direkt hinter dem Weingut befindet und an den extremsten Stellen bis zu 70% Hangneigung aufweist.

Dieser Riesling stammt aus dem für einen Wachauer Smaragd ziemlich guten Jahrgang 2006. Die Trauben für den Wein wurden in drei Lesegängen vom 28. Oktober bis zum 10. November gesammelt.

In Glas funktelt der Smaragd tief goldgelb. Bereits die Nase kündigt viel Reife an. Das heißt, man hat viel Dörraprikose in der Nase, etwas Pfirsich aber auch dezent florale Noten im Hintergrund. Am Gaumen kommt eine reife Frucht zur Geltung, etwas Kokos-Ananas ist auch dabei. Der trockene Riesling besitzt Tiefgang und immense Struktur. Die präsente Säure harmoniert ideal mit den 14 Vol. %, die trotzdem gar nicht so üppig daherkommen.

Ein typischer  Smaragd, der reife Frucht besitzt, viel Substanz hat, eine leichte Würzigkeit in sich trägt und bei allem Tiefgang doch nicht zu opulent daherkommt. Zum idealen Riesling fehlt dem Smaragd lediglich ein Hauch mehr Mineralik.

Wer noch eine Flasche im Keller hat, sollte nicht zögern, diese jetzt zu öffnen. Es erwartet einen pure Trinkfreude. Wer noch mehrere Exemplare besitzt, braucht keine Angst zu haben, der Wein hat noch genug Substanz für weitere Jahre.

Beeindruckend.

~ von budisfoodblog - Januar 25, 2013.

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