Mosel: Zu Gast bei Joh. Jos. Prüm


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Uferallee 19 in Wehlen. Vor diesem Anwesen der Familie Prüm stand ich bislang genau drei Mal.

Das erste Mal war im Jahr 2010, als ich mein erstes längeres Wochenende an der Mosel verbracht habe – also als Tourist. Damals bin ich vor dem Haus gestanden, habe mir die Wehlener Sonnenuhr angeschaut, die sich direkt gegenüber vom Weingut befindet und umgekehrt in der Sonnenuhr stehend Fotos vom legendären Weingut geschossen, das auch schon seit Jahrzehnten die Etiketten ziert.

Meine erste Flasche Prüm habe ich da schon längst getrunken. Es war, wenn ich mich recht erinnere ein 2007er Riesling Kabinett feinherb. Damals hat mich die typische Prüm-Nase, die stark von der Spontanvergärung geprägte Note, im Wein fasziniert. Deshalb, weil das damals für mich völlig neue Aromen waren, die ich mir so niemals im Wein erwartet hätte. Der „Stinker“ ist dann am zweiten Tag verloren gegangen und es kam ein klarer und präziser Riesling dabei heraus. So eine Wandlung habe ich mir bei einem Wein damals nicht vorstellen können.

Das zweite Mal war ich dann auch im Weingut, mit befreundeten Sommeliers – zur Verkostung und Herausarbeitung der verschiedenen Lagencharakteristika. Das war im Juni 2013 und dazwischen lagen etliche, weitere faszinierende Flaschen aus dem Hause Joh. Jos. Prüm und ein gewachsenes Verständnis für die Weine. Vor einigen Wochen war ich wieder im Weingut – erneut als Gast. Zwischen den Jahren hat die Faszination stets zugenommen und so strahlen auch heute noch meine Augen, wenn ich einen grandiosen, meist gereiften Wein aus Wehlen probiere.

Zur Historie

Das Weingut Johann Josef Prüm, welches im angelsächsischen Raum auch kurz J.J. (sprich Jay Jay) genannt wird, wurde im Zuge einer Erbteilung 1911 gegründet.

Johann Josef Prüm erkrankte jedoch relativ früh nach der Gutsgründung und so übernahm Sohn Sebastian Alois die Verwaltung des Weinguts. Dieser baute das Weingut weitgehend auf und brauchte es an die Spitze der Mosel. Schon damals erzielten die Weine, wie auch heute auf der Trierer Versteigerung Höchstpreise.

1969 übernahmen die beiden jungen Söhne Dr. Manfred und Wolfgang Prüm das Weingut, nachdem ihr Vater verstarb. Der  promovierte Jurist Manfred Prüm, feiert in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag und ist mit Tochter Katharina auch heute noch das Gesicht des Weinguts. Er hat das Weingut in den letzten über 40 Jahren maßgebend geprägt. Unter seiner Führung sind die Weine entstanden, die heute nicht nur Weltruf besitzen, sondern auch weltweit exportiert werden.

Das Weingut Joh. Jos Prüm steht auch unverweigerlich mit der Lage Wehlener Sonnenuhr in Zusammenhang. Die Weine aus der direkt gegenüber vom Anwesen gelegenen Lage genießen die höchste Reputation. Nicht umsonst ziert die Sonnenuhr das prümsche Etikett. Neben der Sonnenuhr besitzt das heute 21 Hektar große Weingut noch Lagen in Graach (Himmelreich), Zeltingen (Sonnenuhr) und Bernkastel (Badstube, Lay).

Produziert wird ausschließlich Riesling. Dies in den klassischen Prädikaten, sprich vom Kabinett bis zur Trockenbeerenauslese, sofern es der Jahrgang zulässt. Ziert eine Goldkapsel den Wein, so kann man nahezu immer davon ausgehen, dass edelfaule Trauben, nämlich solche die von Botrytis befallen wurden, im Wein verarbeitet sind.

Das Gutshaus besteht aus einem älteren Anwesen und der daran anschließenden Jugendstilvilla sowie den Arbeitsgebäuden. Die Jugendstil-Villa wurde bereits um 1900 erbaut und war ein Hochzeitsgeschenk des Schwiegeronkels an das Brautpaar Prüm. Damit ist es auch ein eindrucksvolles Zeugnis für die Reputation des Rieslings zu dieser Zeit. Es erinnert wie viele prachtvolle Bauten entlang der Mosel an die ehemalige Stellung der Moselwinzer im Ausland. Es findet sich auch heute noch gut erhalten wieder und so kann man als Gast die über 100-jährige Geschichte des Weinguts regelrecht einatmen.

Der Weinstil

Die Prümschen Rieslinge besitzen durchaus ein tragisches Element. Zwar finden sie meist bei unbedarften Weintrinkern Anklang, die das Spiel der Frucht in den jungen Weinen entdecken und bedürfen keiner großen Erklärung für den Genuss. Bis sich einem ihre eigentliche Größe aber erschließt, muss man sich tief mit den Weinen auseinandersetzen. Der oft anzutreffende, berühmte „Prümsche-Stinker“ überdeckt die Weine in der Jugend und frisch aus der geöffneten Flasche. Manch einer mag dies als Weinfehler ansehen, doch würde man hier vorschnell urteilen. Auch an der Mosel zählen die Rieslinge von Prüms zu den unaufdringlichsten ihrer Art. Es ist die Eleganz, welche sie auszeichnet und nicht unbedingt die Kompexität. Man findet nicht die konzentrierte Aromenvielfalt in den Weinen, die einem sofort erschließen würde, dass es sich um einen komplexen Wein handelt. Die Rieslinge leben viel mehr von ihrer Balance und Frische, die sie auch mit Jahrzehnten der Reife beibehalten. Selbst die Auslesen wirken sehr klar und auch in wärmeren Jahren nicht überreif und sirupig. Die Kabinette gehören zu den „kabinettigsten“, wenn man von einem typischen Kabinett-Stil sprechen kann und auch die Spätlesen besitzen eher einen feinen, herben Charakter bei intensiverem Aroma anstatt lediglich dicker als ein Kabinett daherzukommen. All diese Facetten prägen den Hausstil seit Jahrzehnten und sind Zeugnis großer Winzerkunst.

Joh. Jos Prüm ist ein Weinhaus, bei dem die Tradition gesiegt hat. Gerade in den letzten Jahren erleben die im Alkohol leichtfüßigen Weine wieder eine Renaissance. Weine, die für kühles Klima stehen. Und indem sie nur hier an der Mosel so erzeugt werden können, sind sie  Zeugnis absoluter Herkunft.

Über die Lagen

Das Weingut Prüm besitzt einige Parzellen in den größten Lagen um Wehlen. Eine Besonderheit sind die größtenteils noch erhaltenen wurzelechten Reben in den Steillagen. Wie allgemein an der Mosel üblich, bedeutet die Arbeit in den Steillagen allerhärteste Knochenarbeit. In der Wehlener Sonnenuhr findet deshalb auch eine stellenweise Flurbereinigung statt, die den Arbeitsaufwand erleichtern soll. Leider wurden hierbei auch wurzelechte Parzellen zerstört. Opfer des Fortschritts. Glücklicherweise betrifft die Erneuerung der Lagen der Familie nicht so dramatisch wie manch anderen Winzer.

Wenn man das Glück hat, eine Reihe unterschiedlicher Lagen und Jahrgänge über die Prädikate erstreckend verkosten zu können, wird man schnell bemerken, dass sich eine leichte Tendenz bei den verschiedenen Lagen herausstellt.

Die Rieslinge aus dem Graacher Himmelreich sind besonders in den ersten Jahren sehr zugänglich. Insgesamt gehören sie zu den expressivsten Weinen aus dem Hause und wirken noch am maskulinsten und ungeschliffensten dank ihrer härteren Säure. Die Wehlener Sonnenuhr ist eine steile Süd-Südwesthanglage mit Schiefer-Verwitterungsboden. Sie erweist sich als exzellenter Langstreckenläufer. Oft in der Jugend verschlossen und dicht gepackt, entwickelt sie sich über die Jahre zu einem hochkomplexen und finessenreichen Wein von feiner Frucht und Würze. Die Wehlener Sonnenuhr zeigt die ganze Eleganz  und verkörpert damit den Bilderbuch-Riesling aus dem Hause Prüm.

Aus der Zeltinger Sonnenuhr stammt der einzig trocken ausgebaute Riesling. Die durchgegorene und im Stahl ausgebaute Spätlese besitzt eine leicht herbe Note und eignet sich sehr gut für einen leichten und trockenen Riesling.

Bei meiner letzten Verkostung im Januar hatte ich die Gelegenheit auch die Bernkasteler Badstube über mehrere Jahrgänge zu verkosten. So stark Wehlener Sonnenuhr und Himmelreich auch kommuniziert und gehandelt werden, die Badstube scheint mir nicht minder spannend zu sein. Die präsentierten Weine besaßen alle eine markant stahlige Säure und auch in reiferen Jahrgängen eine knackige Frucht. Die Anmerkung am Tisch, die Badstube hätte „Saar-Charakter“ scheint hier sehr gut zuzutreffen. Unter die Lage Badstube fällt auch die Bernkasteler Lay.

Die Jahrgänge 

Ein Besonderheit im Haue sind die oft sehr spät veröffentlichen Weine. Manch Jahrgang erscheint erst, wenn andernorts schon vom nächsten Jahrgang gesprochen wird und einzelne Flaschen tauchen auch erst nach mehreren Jahren auf, wie beispielswiese die erst 2010 angestellte Bernkasteler Lay Auslese aus 1998. Auch ab Weingut sind noch viele Weine aus den vergangenen Jahren erhältlich. So erscheinen auch auf der aktuellen Preisliste noch Weine aus 2008, 2007 oder 2004. Dies ermöglicht problemlos kleinere Zeitreisen und die ein oder andere Vertikale.

Der aktuelle Jahrgang 2012 gehört für mich mit zu den brillantesten der letzten zehn Jahre. Meiner Meinung nach waren die Rieslinge in dem Zeitraum nie klarer, nie präziser und ausgewogener als aktuell. Auch die sonst dominante Sponti-Nase ist stark zurückgewichen. Die Verkostung des Jahrgangs im Januar hinterließ fruchtige und glasklare Rieslinge mit knackiger Säure und schöner Reife.

Dabei hat das Jahr nicht so freudig begonnen, wie es beendet wurde.  Hat man vor der Lese im Haus noch auf einen Kabinett-Jahrgang gewartet, so stieg die Reife innerhalb einer Woche plötzlich schlagartig an und bescherte dem Weingut edelsüße Weine. Ganze zehn Auslesen konnte man abfüllen. Dafür wird es 2012 keinen Kabinett aus der Wehlener Sonnenuhr geben. Dies verkraftet man jedoch leicht, hat man erst die grandiose 2012er Spätlese verkostet.

Etwas verschlossener zeigen sich dafür momentan die 2011er Rieslinge. Alle verkosteten Weine aus dem Jahrgang wirkten ein wenig verschleiert. Die Frucht tritt aktuell etwas in den Hintergrund und die mineralische Seite wird hervorgehoben. Man sollte sich bei den Weinen also etwas gedulden und diese in ihrer momentanen Verschlussphase belassen.

Sehr gut gefallen mir auch die Rieslinge aus 2007. Allesamt exotisch geprägt, betören sie mit reifen Aromen von Maracuja, Mango und Orange. Dazu gesellt sich ein feiner Schmelz und eine angenehme Cremigkeit.

So wie im Juni 2013 auch schon die 2004er Weine brillierten, zeigen diese sich auch ein halbes Jahr später wunderbar zugänglich. Spätlese und Auslese aus den Lagen Wehlener Sonnenuhr und Himmelreich bereiten momentan große Freude, wenngleich sie in ihrer Balance noch deutlich Fleisch für weitere Jahre haben. Ein sehr schöner Jahrgang!

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Bei meinem ersten Aufenthalt im Weingut stellte uns Amei Prüm, die Ehefrau von Manfred Prüm die Weine vor. Im Grünen Salon des Hauses, umgeben von mehreren Jahrzehnten Weingutstradtion und mit Blick auf die Wehlener Sonnenuhr, erschließen sich die Rieslinge und deren Philosophie vielleicht am besten. In aller Ruhe die feinen Eigenheiten der Lagen zu erschmecken und das Entwicklungspotential der Weine über verschiedene Jahre zu ertasten,  gehört zu den großen Freuden, die man als Weinbegeisterter erleben kann.

Anbei meine Notizen von den im Juni 2013 verkosteten Weinen:

2008 Zeltinger Sonnenuhr Spätlese trocken

  • florale Nase, dazu leicht spontigeprägt, am Gaumen trocken, lang und etwas herb, ein wenig salzig mit angenehmer Bitterkeit. Insgesamt ein schlankerer Rieslingtyp.

2011 Kabinett

  • aus verschiedenen Lagen. In der Nase verschlossen, wirkt balancierter am Gaumen.

2007 Wehlener Sonnenuhr Kabinett

  • feinfruchtig, exotisch-frisch, am Gaumen cremig, sehr feiner Kabinett.

2004 Wehlener Sonnenuhr Spätlese

  • erinnert etwas an 2007, typische Spätlese, fruchtig, filigran und zart, im Abgang leicht rosinig, trotzdem nicht dunkel. Aktuell sehr schön zu trinken.

1998 Bernkasteler Lay Auslese

  • erst 2010 angestellt. Dunkleres gelb, dichte Nase, etwas Petrol, vegetabile Noten, Pfingstrosen, kräftige Säure aber harmonisch integriert, leicht und tänzelnd. Tolle Auslese!

1983 Wehlener Sonnenuhr Auslese Goldkapsel

  • honiggelb, quicklebendige Farbe, glänzend, entwickelte Nase, Botrytiston, viel Fleisch, feinste Honigaromatik, im Abgang etwas abfallend und leicht gezehrt, suboptimale Flasche.

Bei meinem zweiten  Besuch vor wenigen Tagen standen die unten aufgeführten Weine zur Verkostung. Mit Händlern, Gastronomen und Sommeliers wurde in geselliger Runde natürlich viel über die Weine und deren Qualität philosophiert.

Am Ende, nach Impressionen von rund zwanzig Rieslingen, tollen Gesprächen und einigen Anekdoten zur Weinbranche, sagt Katharina Prüm in die Runde, dass sie schon einen großartigen Beruf hätte. Man träfe auf so viele unterschiedliche Menschen, die Freude haben am Wein, dem Beruf und den Begegnungen. Großartig wäre das.

„Großartig“, das Wort habe ich im Kontext mit Joh. Jos. Prüm nicht zum ersten Mal gehört, denke ich.

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Anbei meine Verkostungsnotizen vom Weingutsbesuch im Januar 2014:

2012 Graacher Himmelreich Kabinett
  • jung, keine Spontinase, etwas Kohlensäure, klar und frisch mit eingelegter Birnenfrucht. Belebend!

2012 Graacher Himmelreich Spätlese

  • circa eine Woche nach Kabinett gelesen. In der Nase ziemlich klar, feinwürzig, etwas Radieschen, am Gaumen vielschichtig und klar wie ein Gebirgsbach, verspielt, kräftiger als der Kabinett ohne viel mehr spürbare Süße. Spätlese-Ideal.

2012 Wehlener Sonnenuhr Spätlese

  • etwas subtilere Nase als Himmelreich, elegant, etwas floraler im Aroma, mehr Mango und Banane, super elegant. Großes Potential, aktuell verschlossener. Sehr feine Spätlese!

2012 Bernkasteler Badstube Auslese

  • sehr lang, fruchtig, typisch, hinten raus etwas mehr Süße und reifere Frucht als die Spätlesen, sehr klar und nachhaltig im Aroma, etwas rauchig durch minimalen Botrytisanteil bei Lese, knackig-frische Säure.

2012 Graacher Himmelreich Auslese

  • etwas würziger, mehr Mineralik, wirkt etwas herber in der Aromatik.

1981 Zeltinger Sonnenuhr Kabinett

  • etwas tieferes gelb, klar im Glas, herbe Nase, leicht vanillig am Gaumen, herb bei schöner Säure, etwas Gurke, sensorisch trocken, leicht gezerrt aber gut gereift für den suboptimalen Jahrgang. Kein Ideal-Kabinett aber ein animierender und in Würde gereifter Wein.

2011 Graacher Himmelreich Kabinett

  • druckvoll, harmonisch, gut integrierte Säure, sehr ruhig in seiner Art, etwas verschlossen.

2011 Wehlener Sonnenuhr Kabinett

  • feine Nase, jedoch etwas verschlossen und gedämpft am Gaumen. Frucht zurückgetreten. In Verschlussphase.

2008 Wehlener Sonnenuhr Kabinett

  • springt einem direkt ins Gesicht! Kühle Aromatik, sehr präzise, klar, typischer Kabinett und Prüm-Vertreter, elegant und animierend. Herrlicher Kabinett!

2009 Wehlener Sonnenuhr Kabinett

  • eher verschlossen im Vergleich zu 2008, braucht etwas Zeit im Glas, nicht opulent und  ohne überreife Aromatik trotz Jahrgang. Gute Präzision, jedoch gewinnt der 2008er im direkten Vergleich aktuell.

2007 Bernkasteler Badstube Spätlese

  • typisch 2007, exotisch, Orange-Maracuja-Papaya-Mix, laktisch mit viel Schmelz und toller Cremigkeit.

2007 Wehlener Sonnenuhr Spätlese

  • ähnliche Nase wie Badstuben Spätlese, etwas eleganter, ähnlich exotisch, dabei aber floral, cremig und samit mit viel Spiel. Sehr gut!

2003 Bernkasteler Badstube Spätlese

  • in der Nase an Vanillin erinnernd, am Gaumen ebenfalls Vanille, geht gerade in die trockene Richtung, befindet sich in einer Übergangsphase, würzig-exotisch wie 2007, jedoch eher im Abgang, nicht so expressiv wie 2007, etwas mildere Säure. 

2003 Wehlener Sonnenuhr Spätlese

  • in der Nase etwas verschlossen, ähnliche 2003er-Aromatik, etwas Zuckerwatte, am Beginn trocken zu schmecken. Langsam entwickelt, wie auch die Badstube!

2011 Bernkasteler Badsube Auslese

  • eher kühl und straff bei reifer Frucht, viel Weinbergspfirsich. Leichter Saar-Charakter.

2007 Bernkasteler Badstube Auslese

  • typischer 2007er, kühle Charakteristik vereint mit saftig-exotischer Frucht, Ebenfalls Saar-Charakter durch stahlige Säure.

2004 Wehlener Sonnenuhr Auslese

  • herrliche Auslese, klar und ausgewogen. Momentan fantastisch zu trinken!

1983 Wehlener Sonnenuhr Auslese Goldkapsel

  • etwas dunkler im Glas, Eukalyptus und Kräuter, tolle Säure, frisch. Wirkt ruhig und ausgeglichen. Tolles Beispiel für Botrytis-Jahrgang. Hier aus optimaler Flasche: floraler, lebendiger und druckvoller als im Juni 2013.

2003 Wehlener Sonnenuhr Auslese Goldkapsel

  • offene Nase, etwas dicker in der Konsistenz, kräftigere Auslese und trotzdem verhältnismäßig elegant, reif, schöne Säure für 2003, toller Kontrast zu 1983. Langstreckenläufer.

~ von budisfoodblog - Januar 24, 2014.

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