Thinking on drinking – 11 Fragen


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Jürgen Schmücking hat mich aufgefordert, 11 Fragen zu meinen Trinkgewohnheiten zu beantworten. Nein, Jürgen ist kein Arzt und arbeitet auch nicht für eine Krankenversicherung, sondern betreibt genuss.cc, ein Blog über sämtliche genussorientierte Themen.

Dieser Kettenbrief geistert gerade durch diverse Blogs und da ich aktuell wenig Zeit für Artikel habe, beantworte ich gerne diese kurzweiligen Fragen und hoffe, dass ihr vielleicht etwas damit anfangen könnt.

  •  Was ist dein liebster Drink?

Eigentlich ziehe ich dem Drink lieber ein Glas Wein vor. Aber auch die Barkultur ist nicht gänzlich an mir vorbeigegangen. Ganz klassisch mag ich den Old Fashioned mit großem, kantigen Eiswürfel drin. Mein absoluter Lieblingsdrink ist aber der Gin Basil Smash, ein Smash auf Basis von Gin und Basilikum, so wie er ursprünglich im Le Lion in Hamburg serviert wird.

  • Wann hast du das erste mal Alkohol getrunken?

Ganz genau kann ich mich nicht mehr daran erinnern. Es war sicherlich auch kein denkwürdiger Moment und schon gar kein genussorientierter. Vermutlich ein Tannenzäpfle mit 16 Jahren. Der erste Genussmoment kam wohl mit rund 17 Jahren, als ich mir meine erste Flasche Wein gekauft habe und Weingläser dazu. Der erste richtig faszinierende Wein trat dann nur wenige Wochen später ein. Es war eine Riesling Norheimer Dellchen Auslese Goldkapsel von Dönnhoff aus 2006. Das war auch der erste Kontakt mit Süßwein. Allerdings war mir dies erst danach bewusst…

  • Welchen Drink hast du am meisten bereut?

Ich erinnere mich an einen Martini Cocktail, den ich damals noch auf der Abitursfahrt mit Schulkollegen in einer Bar in Salzburg bestellte. Es war zwar warm draußen, doch dies entschuldigte keinesfalls den mit gecrushtem Eis durchzogenen und völlig verwässerten Cocktail mit Strohhalm.

  • Bar oder Beisl (Kneipe)?

Wie bereits erwähnt, bin ich weniger der Bargänger, sondern mehr der Weintrinker. Deshalb ziehe ich die Kneipe vor. Gerne auch urig, schmutzig und ganz banal. Dann aber in bester Gesellschaft: mit Freunden.

  • Champagner oder Schaumwein?

So politisch unkorrekt es auch klingen mag. Ich ziehe ganz klar den Champagner vor. Nicht, weil es nicht auch gute andere Schaumweine gibt, gerade auch von der Loire oder eben Winzersekt. Aber Champagner besitzt am meisten Sexappeal und bietet die breiteste Auswahl. Allein die Champagne mit ihren Winzerchampagnern und den traditionellen großen Häusern ist bereits nahezu unüberschaubar. Zumindest habe ich mit Champagner die schönsten Erinnerungen, auch wenn ich von journalistischer Seite aus immer den diplomatischen Nebensatz erwähnen muss, dass es auch gute andere Schaumweine gibt.

  • Mit wem würdest du gerne trinken?

Eigentlich trinke ich bereits mit den Leuten, mit denen ich eben gerne trinken möchte. Wenn es aber um eine berühmte oder nicht greifbare Persönlichkeit gehen soll, würde ich gerne mal einen gereiften Cros Parantoux mit Henri Jayer austrinken.

  • Bei wem würdest du gerne trinken?

Es gibt ziemlich viele Weinfreunde, mit ziemlich vielen Weinflaschen, die rasch ausgetrunken werden sollten. Aber bezüglich der Barszene, würde ich sehr gerne mal einen Drink im Artesian in London genießen, auch wenn ich mehr auf klassische Cocktails und Bars stehe.

  • Wie sieht deine Hausbar aus und was ist das Kostbarste darin?

Die Weinverwaltung nimmt genügend Platz und Aufmerksamkeit ein, deshalb schaut die Hausbar ziemlich spärlich aus. Neben Spirituosen aus dem Elsass-Besuch von Metté, ein paar Brände z.B. von Dirker, G Vine Nouaison für den Gin Basil Smash und vor allem Chartreuse V.E.P jaune, die einzige hochprozentige Flasche, die öfters bei mir in Verwendung ist und vermutlich auch die kostbarste sein dürfte.

  • Beschreib deine Eiswürfel?

Meine Traumeiswürfel sind glasklar, scharfkantig und groß, sodass sie den Drink nicht verwässern. Aber zu Hause besitze ich nur Eiswürfel für den Champagnerkühler…

  • Was ist deine Gin-&-Tonic-Empfehlung?

Ferdinands Saar Gin und Monkey 47 sind bereits Klassiker. Für mehr reicht mein Ginhorizont leider nicht aus.

  • Wie bekämpfst du deinen Hangover?

Ganz ungesund aber nach für mich bewährter Methode bereits am Vorabend: Ausreichend Wasser während des Trinkens und eine Kopfschmerztablette als Absacker zum Einschlafen. Der nächste Tag darf nie mit Erledigungen bestückt sein und keine alkoholhaltigen Getränke beinhalten. Dann klappts auch mit dem Durst ein paar Tage später…

~ von budisfoodblog - März 23, 2015.

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