Bruno Clavelier: Bourgogne rouge Les Champs D’Argent 2012


Das ist so endlos gut: Habe den bei Herausgabe auf einer 12er Verkostung bei Bernd Kreis in Stuttgart gekauft. Damals noch als enorm preiswert im Kopf gehabt, denn es steckt viel Wein in der Flasche. Für einen Bourgogne rouge enorm fest im Tannin und strukturiert. Leichtes purpurrot am Rand, der strahlt noch richtig. Das Bukett gibt sich mit feinen ätherischen Noten. Ganz wenig Eykalyptus, auch ganz klare Herzkirsche, ein wenig Holzwürze aber eben nur gebrauchtes Barrique. Am Gaumen bleibt Clavelier wie immer unglaublich elegant und ausgewogen und kühl. Auch die Vosne-Romanées sind so. Der Bourgogne rouge aus dem Topjahr 2012 macht jetzt Freude und sicher auch in 5-7 Jahren. Das muss ein Bourgogne rouge erst mal vormachen. Liegt natürlich auch in den alten Reben begründet, die hier reinwandern. Aus einer Lage mit über 60 jährigen Reben aus Vosne-Romanée, die schon an Nuits-St-Georges angrenzen. Feine Würze am Gaumen, ultra sauber, niemals poliert und dann eben diese knaller Säure, die den Wein belebt. Schmeckt wie Kirschkerne mit Minze, knackigen Herzkirschen und etwas Süßholz. Das ist und bleibt Klasse! Obendrauf biodynamisch erzeugt. Selbstverständlich. Dagegen hätte manch Spätburgunder GG in Wiesbaden pummelig ausgesehen.

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getrunken aus dem Zalto Burgunderglas, Trinkreife 2014-2022, 91P

~ von budisfoodblog - September 7, 2015.

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