Berlin Spätburgunder Cup 2015


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Wie in jedem Jahr lud Martin Zwick eine Jury bestehend aus Journalisten, Weinhändlern, Sommeliers und Liebhabern zur großen Runde nach Berlin. Diesmal stand der Jahrgang 2013 im Vordergrund. Zur Ergänzung standen auch einige Spätburgunder aus 2012.

Martin Zwick hatte dazu 41 der besten Spätburgunder aus dem Jahrgang 2013 & 2012 geladen. Sieger wurde das pfälzische Weingut Rings mit seinem Spätburgunder „Saumagen“. Knapp dahinter landete der Spätburgunder „Lämmler“ vom Weingut Schnaitmann aus Württemberg. Dritter auf dem Siegertreppchen wurde der Spätburgunder „Hundsrück“ vom Weingut Fürst aus Franken.

In diesem Jahr konnte ich leider nicht vor Ort sein, da ich die Flights für die Blindverkostung zusammengestellt habe. Dafür saß mein geschätzter Kollege Michael Quentel vom Weinwisser in der Jury und berichtet nun von seinen Eindrücken auf seinem Weinwelt-Blog. Da ich den Großteil der Weine in Wiesbaden auf der GG-Veranstaltung verkosten konnte (Bericht im Weinwisser), kann ich die Verkostungsnotizen sehr gut nachvollziehen und teile auch die Einschätzung zum Jahrgang. In 2013 haben die ganz großen Erzeuger gewonnen, was auch beim Spätburgundercup eindrucksvoll gezeigt wurde. Sehr freue ich mich über den erneuten Sieg des Saumagen Spätburgunders vom Weingut Rings.

Ranking:

93 Punkte

Platz1 :2013 Rings, Kallstadter „Saumagen“, Spätburgunder, Pfalz
Platz 2: 2013 Schnaitmann, Fellbacher „Lämmler“, Spätburgunder, Württemberg

92 Punkte

Platz 3: 2013 Fürst, „Hundsrück“, Spätburgunder, Franken
2013 Huber, Malterdinger Bienenberg „Wildenstein“ GG, Spätburgunder, Baden
2013 Rings, „Felsenberg“, Spätburgunder, Pfalz
2013 Braunewell, Essenheimer „Teufelspfad“, Spätburgunder, Rheinhessen

91 Punkte

2013 Stadt Klingenberg-Benedik Baltes, „Terra 1621“, Spätburgunder, Franken
2012 Koehler-Ruprecht, Pinot Noir Reserve, Pfalz
2013 Dr. Heger, „Häusleboden“ GG, Spätburgunder, Baden
2013 Huber, Hecklinder „Schlossberg“ GG, Spätburgunder, Baden
2012 Holger Koch, Pinot Noir Reserve, Baden
2013 Meyer-Näkel, Dernauer „Pfarrwingert“ GG, Spätburgunder, Ahr
2013 Siener, Birkweiler „Kastanienbusch“, Pinot Noir, Pfalz

90 Punkte

2013 Möbitz, „Koepfle“, Pinot Noir, Baden
2012 Koehler-Ruprecht, Pinot Noir, Pfalz
2013 Stodden, Ahrweiler „Rosenthal“ GG, Spätburgunder, Ahr
2012 Molitor, Brauneberger „Klostergarten“***, Pinot Noir, Mosel
2013 Künstler, Hofheim „Stein“ GG, Spätburgunder, Rheingau
2012 Molitor, Brauneberger „Klostergarten“ **, Pinot Noir, Mosel
2013 St. Antony, Nierstein „Paterberg“, Pinot Noir, Rheinhessen
2013 Thörle, Saulheimer „Hölle“, Spätburgunder, Rheinhessen

89 Punkte

2013 Johner, „SJ“ , Blauer Spätburgunder, Baden
2012 Gutzler, „Morstein“ GG, Spätburgunder, Rheinhessen
2013 Heid, „Fellbacher Lämmler“ GG, Spätburgunder, Württemberg
2013 Jülg, Pinot Noir, Pfalz
2013 Enderle&Moll, „Muschelkalk“, Pinot Noir, Baden
2013 Krebs „Musikantenbuckel“, Spätburgunder, Pfalz

88 Punkte

2013 Ziereisen, „Rhini“ Blauer Spätburgunder, Baden
2013 Bergdolt-Reif&Nett, „Hölle“, Spätburgunder, Pfalz
2012 Wageck, „Burgweg“, Spätburgunder, Pfalz
2013 Chat Sauvage, „Lorcher Kapellenberg“, Pinot Noir, Rheingau
2013 Aldinger, Marienglas „Gips“ GG, Spätburgunder, Württemberg
2013 Allendorf, Assmannshäuser „Höllenberg“ GG, Spätburgunder, Rheingau
2013 Frank John, Pinot Noir, Pfalz

87 Punkte

2013 Zelt „Laumersheimer Kirschgarten“ Spätburgunder, Pfalz
2013 Wageck, „Kalkmergel“, Spätburgunder, Pfalz
2013 Metzger, „Melandor“ , Pinot Noir, Pfalz
2013 Thörle, Salutiere „Probstey“, Spätburgunder, Rheinhessen
2013 Siener, „Köppel“ Kastanienbusch, Spätburgunder, Pfalz

86 Punkte

2013 Julianne Eller „Alsheim“ Juwel, Spätburgunder, Rheinhessen

Die Jury:
Rainer Schwilden/Wein&Glas
Jens Bordasch/Sammler
Frank Böhm/notonlyriesling
Nancy Großmann/Weinladen Schmidt
Sascha Radke/Spätburgunder-Liebhaber
Mariella Göbel/Sommelier „Frühsammers Restaurant“
Roy Metzdorf/Weinstein
Michael Quentel/WEINWISSER
Michael Rauscher/Spätburgunder Liebhaber
Jan Buhrmann/Sommelier „Filetstück“
Jürgen Klucken/Spätburgunder Liebhaber

Zum BerlinRieslingCup bzw. BerlinSpätburgunderCup:

Im Jahr 2007 begann der Privatier Martin Zwick, seinen Traum von einem Berliner Weinsalon
zu realisieren. Menschen mit einer Leidenschaft für Wein sollten in seinem Berliner Domizil
zusammenkommen und ihre Meinungen austauschen. Wichtig war Martin Zwick, dass es
eine wirklich „bunte“ Mischung aus Aficionados sein sollte: Journalisten, Sommeliers,
Weinliebhaber, Winzer, Händler.

Der BerlinRieslingCup versammelt sich auf seine Einladung hin einmal im Jahr, um die
besten Rieslinge aus Deutschland zu probieren. Auch bei den Weinen ist eine bunte
Mischung angesagt: vom jungen aufstrebenden Winzer über das renommierte Grosse
Gewächs bis hin zum raren Versteigerungswein soll alles vertreten sein. Der BerlinRieslingCup wurde 2013 durch den BerlinGutsrieslingCup, BerlinKabinettCup und BerlinSpätburgunderCup erweitert.

Für alle Berlin-Cups gilt: die Weine werden grundsätzlich von Martin Zwick ausgesucht und
ein renommierter Weinkenner bestimmt die Probenreihenfolge. Alle Weine werden in 2er-
Flights aus Zalto-Gläsern blind verkostet. Nach jeweils 10 Weinen werden die Bewertungen im
100-Punkte-Schema notiert. Erst wenn komplett alle Weine bewertet sind werden die Weine aufgedeckt. Das Ergebnis setzt sich aus einem Punktedurchschnitt aller Verkoster zusammen, wobei die jeweils beste und schlechteste Wertung gestrichen werden. Der Einfachheit halber wird die Siegerliste auf volle Punkte auf- bzw. abgewertet.

PS: Hier gehts zum Bericht vom Spätburgundercup 2013

~ von budisfoodblog - Oktober 31, 2015.

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