Barbera d’Alba: Giacomo Conterno, 2008


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Einstimmung auf „Meiningers Finest100“ am kommenden Dienstag mit dem Barbera d’Alba von Giacomo Conterno. Aus 2008. Ich habe den Jahrgang jetzt über 3 Jahre verfolgt, immer an Weihnachten getrunken. Der Wein war alljährlich ein Genuss und wird immer feiner. Giacomo Conterno bleibt mein Lieblingserzeuger im Piemont, dahinter knapp gefolgt Rinaldi und die beiden Mascarellos. Aber im Gesamtkontext ist Conterno was Müller für den Scharzhofberg ist oder Jean Louis Chave für den Hermitage. Mir gefällt auch immer sein Barbera. Dieser ist in der tat kein urtipischer Barbera. Aus dieser Rebsorte wird das maximal mögliche Potenzial herausgeholt. In 2008 ist es die Eleganz, die mich begeistert. Immer Sauerkirsche, etwas Joghurt, eine Finesse und Ausgewogenheit besonderer Güte. Der Wein summt im Glas, baut Druck auf und hat ganz feines Tannin, niemals austrocknend. Bei aller alkoholischen Schwere zeigt sich diese nicht am Gaumen. Toller Barbera mit dem typischen Kirschkernaroma und einer feinen Würzigkeit. Und ich werde ihn auch nächstes Weihnachten verfolgen, denn der geht noch einige Jahre weiter.

getrunken aus dem Zalto Burgunderglas, 2014-2019, 92+ Punkte

 

~ von budisfoodblog - November 20, 2016.

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